Mit­ar­bei­ter fin­den – eigent­lich müss­te das doch ein­fach sein

Lesen Sie bit­te die­sen lan­ge Arti­kel, er lie­fert vie­le Hin­wei­se und Emp­feh­lun­gen, damit Sie erfolg­reich neue Mit­ar­bei­ter fin­den kön­nen.

Sie haben einen abwechs­lungs­rei­chen, gut bezahl­ten, lang­fris­tig siche­ren Arbeits­platz zu beset­zen. Und suchen dafür den geeig­ne­ten Stel­len­be­wer­ber. Sie ver­öf­fent­li­chen eine Stel­len­an­zei­ge und har­ren der Anfra­gen, die da kom­men. Aber da kommt nichts. Jeden­falls nichts Geeig­ne­tes.

Mitarbeiter finden: Begeisterung ist ein Schlüssel zum Erfolg
Fach­kräf­te­man­gel? Weit gefehlt. Denn wer „eigent­lich“ sagt, hat eigent­lich schon ver­lo­ren. Ganz unei­gent­lich stellt es näm­lich für die meis­ten Unter­neh­men der­zeit eine gro­ße Schwie­rig­keit dar, geeig­ne­tes Per­so­nal zu rekru­tie­ren. Die Vor­stel­lung, dass irgend­wo da drau­ßen, Hun­der­te oder auch nur Dut­zen­de von Fach­leu­ten auf aus­ge­rech­net Ihre Anzei­ge war­ten, hat sich über­holt. Reso­nanz erhält, was auf­hor­chen lässt. Inter­es­se erfährt, was packend gestal­tet wur­de. Ver­lan­gen weckt, was rar ist. Atten­ti­on, Inte­rest, Desi­re und Action lau­ten die vier Grund­säu­len der Wer­be­welt. Und das gilt auch für Stel­len­an­zei­gen. Auf­hor­chen las­sen, inter­es­sie­ren, begeis­tern und zum Han­deln ani­mie­ren – das soll­te Ihre Stel­len­an­zei­ge, mit der Sie Mit­ar­bei­ter fin­den, die nicht nur einen Job wol­len, son­dern eine Her­aus­for­de­rung suchen. Und zwar genau bei Ihnen, in Ihrem Unter­neh­men. Wie das gehen soll? Schau­en wir genau­er hin, dann sehen wir mehr.

Erfolg­reich Mit­ar­bei­ter fin­den wird, wer auf­hor­chen lässt – durch packen­de Gestal­tung und Text­in­halt, der begeis­tert und Ver­lan­gen weckt.”

Fach­ar­bei­ter­man­gel: Mär­chen oder Wirk­lich­keit?

Deutsch­land erlei­det der­zeit einen Fach­ar­bei­ter­man­gel – so liest es sich in jedem zwei­ten Nach­rich­ten­ma­ga­zin. Vie­le Unter­neh­mer mei­nen, dies sei der Grund, war­um sie selbst kei­ne Mit­ar­bei­ter fin­den. Doch der viel zitier­te Fach­kräf­te­man­gel betrifft nur einen Teil­be­reich der zahl­rei­chen Bran­chen, in denen hän­de­rin­gend nach qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­tern gesucht wird.

Suchen Sie gera­de einen Vul­ka­ni­seur? Pech gehabt, da wird es auch bei her­vor­ra­gen­der Anzei­gen­ge­stal­tung schwie­rig, einen geeig­ne­ten Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Für einen Groß­teil aller ande­ren Unter­neh­men aber ste­hen aus­rei­chend Fach­leu­te zur Ver­fü­gung – nur ist es eben nicht ein­fach, die­se auf­zu­spü­ren.

Wer­fen Sie den Begriff „Fach­kräf­te­man­gel“ für einen Moment über Bord. Und set­zen Sie die Segel auf Erfolgs­kurs. So, wie es auch Ihre Mit­be­wer­ber auf dem Stel­len­markt tun, die sich über einen Man­gel an Stel­len­be­wer­bern nicht bekla­gen kön­nen.

Vor­aus­set­zung: Sie wis­sen Mit­ar­bei­ter für Ihr Unter­neh­men zu begeis­tern. Sie set­zen auf eine Stel­len­an­zei­ge, in der Ihr Pro­fil, Ihre Allein­stel­lungs­merk­ma­le über­zeu­gen kön­nen. Stel­len Sie sich ein­fach vor, Sie selbst wären der Bewer­ber. War­um soll­te sich ein Arbeit­neh­mer gera­de für eine Tätig­keit in Ihrem Unter­neh­men inter­es­sie­ren? Was erwar­tet ihn dort? Was unter­schei­det die Tätig­keit von ande­ren? Je kon­kre­ter Ihre Ant­wor­ten aus­fal­len, umso bes­ser.

Fach­kräf­te­man­gel? Nur wenn Sie den Stel­len­be­wer­ber, den Sie fin­den möch­ten, nicht für Ihr Unter­neh­men begeis­tern kön­nen.”

Knapp­heit erhöht den Markt­wert

Zu den unum­stöß­li­chen Geset­zen der Markt­wirt­schaft gehört die Ver­su­chung durch Knapp­heit. Nichts wirkt ver­kaufs­för­dern­der als ein Limit, eine redu­zier­te Auf­la­ge, eine zeit­li­che Beschrän­kung. Was im Über­fluss vor­han­den ist, inter­es­siert kei­nen Men­schen. Was immer zu haben ist, kann man auch mor­gen noch kau­fen.

Das glei­che Gesetz gilt, wenn Sie Mit­ar­bei­ter fin­den wol­len, die es sich auf­grund ihrer Qua­li­fi­ka­ti­on aus­su­chen kön­nen, für wen sie arbei­ten. War­um soll­ten die sich gera­de für Ihr Unter­neh­men ent­schei­den? Gute Ver­dienst­chan­cen, ein ange­neh­mes Arbeits­kli­ma sind nicht uner­heb­lich, gewiss.

Wich­ti­ger aber ist: Wel­chen per­sön­li­chen Image­ge­winn genießt ein Mit­ar­bei­ter Ihres Unter­neh­mens? Wol­len Sie Mit­ar­bei­ter fin­den, denen Dienst nach Vor­schrift ein Gräu­el ist, dann bie­ten Sie Ihnen nicht ein­fach einen Job. Bie­ten Sie ihnen eine Her­aus­for­de­rung. Die Mög­lich­keit, Arbei­ten und Leben sinn­voll zu ver­bin­den. Die Begeis­te­rung, an einer gemein­sa­men Auf­ga­ben­stel­lung betei­ligt zu sein. Was immer Sie zu bie­ten haben – ver­knap­pen Sie es. Stel­len Sie klar und deut­lich her­aus, dass dies nur bei Ihnen zu haben ist. Und nur für eine klar defi­nier­te Mit­ar­bei­ter­grup­pe, die sich eben­so wie Ihr Unter­neh­men von ande­ren abhebt.

Ihr Markt­wert muss reiz­voll sein. Ver­knap­pen Sie, indem Sie dem Stel­len­su­chen­den auf­zei­gen, dass Sie und Ihr Unter­neh­men etwas Beson­de­res für ihn zu bie­ten haben. Sie – nicht der Mit­be­wer­ber!”

Die Stel­len­an­zei­ge als Image­an­zei­ge: Pro­fi­lie­ren Sie sich pro­fes­sio­nell

Neue Mit­ar­bei­ter über eine Stel­len­an­zei­ge zu suchen, gibt Ihnen zugleich die Mög­lich­keit, Ihr Unter­neh­men nach außen hin zu pro­fi­lie­ren. Inhalt, Design und Spra­che müs­sen auf pro­fes­sio­nel­le Wei­se gestal­tet sein, wol­len Sie Mit­ar­bei­ter fin­den, deren Bewer­ber­pro­fil mit dem Stel­len­pro­fil genau über­ein­stimmt. Und gleich­zei­tig auch noch als Vor­zei­ge­un­ter­neh­men glän­zen.

Der gesam­te Vor­gang lässt sich auf eine ein­fa­che For­mel brin­gen: Die Qua­li­tät Ihrer Stel­len­an­zei­ge ent­schei­det über die Qua­li­tät Ihrer künf­ti­gen Mit­ar­bei­ter.

Aber das Ein­fa­che ist zugleich das Kom­pli­zier­te. Las­sen Sie sich daher bei der Erstel­lung Ihres Pro­fils, Ihrer pro­fes­sio­nel­len Per­so­nal­an­zei­ge bera­ten. Ver­ges­sen Sie die übli­chen Plat­ti­tü­den und das Baden in Super­la­ti­ven. Prä­sen­tie­ren Sie Ihr Unter­neh­men nicht als einen gefühl­lo­sen Holz­klotz, an dem nichts zu ver­än­dern wäre. Schär­fen Sie sprach­li­che und gestal­te­ri­sche Instru­men­te und schnit­zen Sie die Fein­hei­ten zuta­ge. Eine pro­fes­sio­nell erstell­te Stel­len­an­zei­ge wird immer nur Ihr Unter­neh­men dar­stel­len, anstatt sich in All­ge­mein­hei­ten zu ver­aus­ga­ben. Und damit Sie die­se zugleich als Image­an­zei­ge nut­zen kön­nen, ist es von beson­de­rer Wich­tig­keit, dass Sie mög­lichst klar kom­mu­ni­zie­ren, wer Sie sind und wen Sie suchen.

Ihr Unter­neh­men muss mehr bie­ten als nur eine Vakanz – es muss ein her­aus­ra­gen­des Image mit Allein­stel­lungs­merk­ma­len besit­zen.”

Womit wir bei einer erstaun­li­chen Fest­stel­lung ange­langt wären: Vie­le Fir­men, die Mit­ar­bei­ter fin­den wol­len, wis­sen gar nicht, wonach sie eigent­lich suchen. Wie aber die Nadel im Heu­hau­fen fin­den, wenn man nach einem Ham­mer Aus­schau hält? Wen wol­len Sie eigent­lich? Wer ist Ihre Num­mer eins unter den Bewer­bern? Suchen Sie mög­lichst vie­le Hilfs­kräf­te oder einen Stel­len­be­wer­ber, der Ihr Anfor­de­rungs­pro­fil opti­mal erfüllt? Wel­che per­sön­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen muss der Bewer­ber mit­brin­gen, damit er sich in Ihrem Unter­neh­men tat­säch­lich erfolg­reich ein­fü­gen kann? Und eben­so wich­tig: Was eigent­lich gehört zu sei­nen Auf­ga­ben?

Es mag auf den ers­ten Blick erstau­nen, aber jeder erfah­re­ne Anzei­gen­spe­zia­list weiß: Stel­len­an­zei­gen wer­den häu­fig des­halb so vage for­mu­liert, weil die Inse­ren­ten kei­ne kla­re Vor­stel­lung von dem Tätig­keits­ge­biet haben, für das ein neu­er Mit­ar­bei­ter gesucht wird. Neben dem Fir­men­pro­fil soll­ten Sie daher auch das Bewer­ber­pro­fil so klar und so exakt wie mög­lich for­mu­lie­ren. Wel­che Erfah­run­gen, wel­che Qua­li­fi­ka­tio­nen sind erfor­der­lich? Wel­che Tätig­kei­ten gehö­ren zur aus­ge­schrie­be­nen Stel­le?

Inves­tie­ren Sie viel gedank­li­che Ener­gie in die ziel­ge­naue Stel­len­be­schrei­bung. Zusam­men mit dem Fir­men­pro­fil muss die­se genau Ihren Stel­len­be­wer­ber tref­fen. Vor allen Din­gen durch einen emo­tio­na­li­sie­ren­den Stel­len­be­schrei­bungs­text.”

Bezie­hen Sie, wenn mög­lich, Mit­ar­bei­ter Ihres Unter­neh­mens in die Stel­len­aus­schrei­bung ein.

Las­sen Sie Ange­stell­te der Abtei­lung, für die Sie einen neu­en Mit­ar­bei­ter anwer­ben wol­len, selbst ein Stel­len­an­ge­bot for­mu­lie­ren. Ver­trau­en Sie anschlie­ßend die gesam­mel­ten Infor­ma­tio­nen einem Anzei­gen­spe­zia­lis­ten an, der sie durch Design und Text zu einer ziel­ge­rich­te­ten Anzei­ge aus­ge­stal­tet. Sie wer­den erstaunt sein, wie rasch sich das The­ma Fach­kräf­te­man­gel für Sie erle­digt hat.

Nut­zen Sie die Intel­li­genz der Grup­pe. Hal­ten Sie ein 5-Minu­ten-Brain­stor­ming ab. Sam­meln Sie posi­ti­ve Aus­sa­gen zur Posi­ti­on, zur Abtei­lung, zu Ihrem Unter­neh­men.”

Truth in Adver­ti­sing – Oder darf’s ein biss­chen mehr sein?

Erfolg­rei­che Stel­len­an­zei­gen funk­tio­nie­ren ähn­lich wie Wer­be­an­zei­gen. Doch soll­ten Sie einen ent­schei­den­den Unter­schied im Auge behal­ten: Sie wol­len nichts ver­kau­fen. Sie wol­len etwas fin­den, im über­tra­ge­nen Sin­ne also ein­kau­fen. Einen qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­ter, der zu Ihrem Unter­neh­men passt. Daher die dring­li­che Mah­nung, in der Stel­len­an­zei­ge nicht auf Plat­ti­tü­den zurück­zu­grei­fen. Statt­des­sen soll­ten Sie sich mit einem viel dis­ku­tier­ten Prin­zip von Ver­kaufs­stra­te­gi­en aus­ein­an­der­set­zen, das da lau­tet: Truth in Adver­ti­sing – Wahr­heit in der Wer­bung.

Mit­ar­bei­ter fin­den, ist eine Sache. Mit­ar­bei­ter dau­er­haft hal­ten, eine ande­re. Was nützt es Ihnen, einen qua­li­fi­zier­ten Stel­len­be­wer­ber nach kur­zer Zeit wie­der zu ver­lie­ren, weil bei­spiels­wei­se der beschrie­be­ne Auf­ga­ben­be­reich von den tat­säch­li­chen Gege­ben­hei­ten erheb­lich abweicht? Über­trei­ben Sie nicht, erfin­den Sie nicht, beschrei­ben Sie, was ist – so lie­ße sich Truth in Adver­ti­sing für Ihre Stel­len­an­zei­ge zusam­men­fas­sen. Das aber mög­lichst klar und posi­tiv.

Anschlie­ßend erst darf es dann ein biss­chen mehr sein als wahr. Näm­lich wahr­haf­tig. Wofür man auch sagen könn­te: glaub­wür­dig, ver­trau­en­er­we­ckend, ehr­lich. Denn mit Ihrer Stel­len­an­zei­ge wen­den Sie sich nicht allein an Bewer­ber, die ratio­na­len Über­le­gun­gen fol­gen. Ange­spro­chen fühlt sich, wer durch Ihre Stel­len­an­zei­gen­ge­stal­tung und den Stel­len­be­schrei­bungs­text zusätz­lich emo­tio­nal berührt wird. Eine Affi­ni­tät wahr­nimmt, eine inne­re Ver­bin­dung zu Ihrem Unter­neh­men auf­bau­en kann. Für den Bild und Text zu einer Ein­heit ver­schmel­zen, die ihn unbe­wusst berührt. Was drei Zei­len Dru­cker­schwär­ze und die undif­fe­ren­zier­te Anord­nung von Buch­sta­ben in der Regel nicht bewir­ken kön­nen. Die hoch­wer­ti­ge Gestal­tung durch einen erfah­re­nen Gra­fi­ker und Tex­ter hin­ge­gen schon.

Laden­hü­ter Stellenanzeige:Typische Feh­ler, die leicht zu ver­mei­den wären

Wer nicht weiß, was er will, bekommt, was übrig bleibt“, lau­tet eine alte Volks­weis­heit. Auf die Gestal­tung von Stel­len­an­zei­gen trifft dies eben­falls zu. Denn immer noch begin­nen die­se all­zu häu­fig mit einer Auf­lis­tung nega­ti­ver Cha­rak­te­ris­ti­ka. Da wird dem poten­zi­el­len Bewer­ber zunächst ein­mal ellen­lang ver­deut­licht, was er alles nicht mehr wol­len soll­te. Die Lan­ge­wei­le im bis­he­ri­gen Job ertra­gen. Zu wenig ver­die­nen. Unter­for­dert sein. Bis er dann end­lich erfährt, was ihn statt­des­sen Ver­lo­cken­des im neu­en Betrieb erwar­tet, ist er mög­li­cher­wei­se schon bei einer ande­ren Anzei­ge gelan­det. Einer, die ihn durch Posi­ti­vi­tät und Zuver­sicht zu packen weiß. Deren sprach­li­che und bild­li­che Gestal­tung fas­zi­nie­ren­de Zug­kraft ent­wi­ckelt, der er sich nicht ent­zie­hen kann.

Wer nicht weiß, wel­chen Hafen er ansteu­ert, für den ist kein Wind ein güns­ti­ger”, wür­de Sene­ca ergän­zen. Und damit einen zwei­ten wich­ti­gen Feh­ler anspre­chen, der sich in lai­en­haft erstell­ten Stel­len­an­zei­gen immer wie­der beob­ach­ten lässt. Man ver­schwimmt in nichts und allem. Man will etwas ger­ne, unbe­dingt, abso­lut. Man könn­te auch oder viel­leicht umstän­de­hal­ber gele­gent­lich … Es gibt tat­säch­lich Stel­len­an­zei­gen, die kein Mensch ver­steht, weil sie sich einer über­la­de­nen, hoch kom­pli­zier­ten Spra­che bedie­nen. Oder sol­che, die eher den Cha­rak­ter wis­sen­schaft­li­cher Abhand­lun­gen tra­gen. Sich von ande­ren abzu­he­ben, bedeu­tet nicht, sich ins Elfen­bein­türm­chen zu bege­ben. Die Unter­schei­dung erfolgt posi­tiv. Sie geben den Ziel­ha­fen an. Und Sie zeich­nen ein emo­tio­nal anspre­chen­des Bild davon, sprach­lich, gra­fisch, foto­gen. Wer in Lohn und Brot bei einem ande­ren Arbeit­ge­ber steht, weiß bereits, war­um er trotz­dem noch Stel­len­an­zei­gen stu­diert. Es zeigt also wenig Nut­zen, ihn an sei­ne bis­he­ri­ge Mise­re zu gemah­nen. Es lohnt sich, ihm vol­ler Begeis­te­rung zu ver­deut­li­chen, was er erhält, wenn er den ers­ten Schritt wagt, und sich bei Ihrer Fir­ma bewirbt. Mit­ar­bei­ter fin­den ver­langt dem­nach, Mit­ar­bei­ter zu begeis­tern.

Dif­fe­ren­zie­ren Sie sich bereits durch eine wahr­neh­mungs­psy­cho­lo­gisch getun­te Stel­len­an­non­ce vom Stel­len­an­zei­gen-Text­brei Ihrer Mit­be­wer­ber. Nut­zen Sie alle Mög­lich­kei­ten aus, um zu begeis­tern.”

Anmu­tung statt Zumu­tung: die Anzei­gen­ge­stal­tung

Was dem Mode­de­si­gner die Anmut sei­ner Man­ne­quins, das ist dem Gra­fik­de­si­gner die Anmu­tung sei­ner Anzei­gen­ge­stal­tung. Als Anmu­tung bezeich­net man die spon­ta­nen Asso­zia­tio­nen, die (un)bewussten Erwar­tun­gen, die eine Pro­dukt­ge­stal­tung im Betrach­ter aus­löst und erweckt. Text und Bild, Infor­ma­ti­on und Emo­ti­on ver­schmel­zen zu einer Ein­heit, die trans­pa­rent ist und idea­ler­wei­se begeis­ter­te Zustim­mung her­vor­ruft. Lei­der bringt das all­ge­mei­ne Bla­bla vie­ler Stel­len­an­zei­gen in Ver­bin­dung mit einer schlecht auf­be­rei­te­ten Gra­fik häu­fig gera­de das Gegen­teil her­vor: Aus der Anmu­tung wird dann eine Zumu­tung, aus dem poten­zi­el­len Bewer­ber ein gelang­weil­ter Des­in­ter­es­sent.

Wenn Ihr Unter­neh­men zu jenen gehört, die trotz her­vor­ra­gen­der Arbeits­be­din­gun­gen immer noch Schwie­rig­kei­ten haben, geeig­ne­te Mit­ar­bei­ter zu fin­den, dann soll­ten Sie an genau die­sem Punkt anset­zen. Ver­set­zen Sie sich in die Rol­le eines Arbeits­su­chen­den und stu­die­ren Sie das täg­li­che Einer­lei der Stel­len­an­zei­gen.

  • Wel­che ste­chen beson­ders her­vor?
  • Wodurch unter­schei­den sie sich von ande­ren Stel­len­an­zei­gen?

Eine hoch­wer­ti­ge Gestal­tung von Stel­len­an­zei­gen hilft Ihnen, hoch­wer­tig qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter zu fin­den und reprä­sen­tiert Ihr Unter­neh­men nach außen. Mit­ar­bei­ter fin­den und Image­wer­bung für das eige­ne Unter­neh­men betrei­ben flie­ßen also inein­an­der.

Um zu über­prü­fen, ob Ihre bis­he­ri­gen Inse­ra­te den Min­dest­an­for­de­run­gen genü­gen, betrach­ten Sie die­se ein­mal unter fol­gen­den Aspek­ten:

  1. Wer­den posi­ti­ve Emo­tio­nen geweckt?
  2. Ent­spricht das Ver­hält­nis von Text und Anzei­gen­grö­ße einer opti­ma­len Aus­nut­zung der Wer­be­flä­che?
  3. Wur­de eine anspre­chen­de typo­gra­fi­sche Gestal­tung und For­ma­tie­rung gewählt?
  4. Ist die Posi­ti­ons­be­schrei­bung auf den ers­ten Blick ersicht­lich?
  5. Wur­den bei län­ge­ren Text­pas­sa­gen Zwi­schen­über­schrif­ten ein­ge­fügt?
  6. Infor­miert die Stel­len­be­schrei­bung den Bewer­ber über per­sön­li­che Kar­rie­re­chan­cen in Ihrem Unter­neh­men?
  7. Wur­den die wich­tigs­ten Kurz­in­for­ma­tio­nen zu Ihrem Unter­neh­men gege­ben (Anzahl der Mit­ar­bei­ter, Alter des Unter­neh­mens)?
  8. Ist der Stel­len­an­zei­ge­text lese­freund­lich? Las­sen ein struk­tu­rier­ter Satz­bau, pro­fes­sio­nel­ler Sprach­stil, intel­li­gen­te Wort­wahl und ver­ständ­li­cher Sprach­schatz dar­auf schlie­ßen, dass hier ein pro­fes­sio­nel­ler Tex­ter am Werk war?
  9. Und das Wich­tigs­te: For­dert Ihre Stel­len­an­zei­ge zum Han­deln auf (call-to-action)?

Gut und schön, wenn Sie zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen über Ihr Unter­neh­men ein­flie­ßen las­sen und poten­zi­el­le Bewer­ber auch emo­tio­nal anspre­chen. Wo aber der Hand­lungs­auf­ruf fehlt (call-to-action in der Wer­ber­spra­che genannt), ver­hallt der Ruf unge­hört. Wol­len Sie einen Mit­ar­bei­ter fin­den, so tei­len Sie ihm klar und unmiss­ver­ständ­lich mit, was Sie jetzt, in die­sem Moment, von ihm erwar­ten. Näm­lich sich unver­züg­lich bei Ihnen zu bewer­ben, damit ihm nie­mand zuvor­kommt. Und auch, wenn es Sie ein Kopf­schüt­teln kos­tet: Ver­ges­sen Sie bit­te nicht anzu­ge­ben, bei wem und auf wel­chem Weg die Bewer­bung erfol­gen soll. Bie­ten Sie nach Mög­lich­keit meh­re­re Optio­nen an.

Neh­men Sie die­sen Fach­ar­ti­kel zur Unter­stüt­zung immer zur Hand, wenn Sie eine Stel­len­an­zei­ge erstel­len (las­sen). Dru­cken Sie ihn dar­um jetzt aus!”

Infor­mie­ren ist gut, anspre­chen ist bes­ser

Ein Bild sagt mehr als tau­send Wor­te“, aber eine Stel­len­an­zei­ge ohne hoch­wer­ti­gen Text wird Ihnen nicht gera­de dazu ver­hel­fen, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Spra­che und Bild gemein­sam reprä­sen­tie­ren das Mehr einer Anzei­ge, das sich nicht in sei­ne ein­zel­nen Bestand­tei­le auf­lö­sen lässt. Wol­len Sie Mit­ar­bei­ter fin­den, die sich Ihrem Unter­neh­men erfolg­reich ein­fü­gen, so ver­mit­teln Sie dies auch über den Text. Die­ser soll in ers­ter Linie infor­mie­ren – er soll trans­pa­rent sein, klar, schlüs­sig und kurz gebun­den die not­wen­di­gen Inhal­te kom­mu­ni­zie­ren. Aber Kom­mu­ni­ka­ti­on umfasst weit­aus mehr als die Inhalts­ebe­ne. Und Spra­che besteht nicht allein aus Buch­sta­ben­rei­hen. Spra­che ist Klang. Laut und Form mögen in vie­len Berei­chen eine zufäl­li­ge Ver­bin­dung ein­ge­gan­gen sein. Per­fek­ti­on in der Spra­che zeigt sich nur dort, wo Laut und Form ein­an­der umar­men.

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Was klar ist, muss des­halb noch lan­ge nicht nüch­tern sein. Wer infor­mie­ren will, kann dies auch aus Über­zeu­gung und Begeis­te­rung. Bes­ser gesagt: Indem er über­zeugt und begeis­tert. Ein guter Text ist kon­zen­triert, kom­pakt und den­noch geschmei­dig. Ein unschlag­bar guter Text ver­wi­ckelt den Leser in einen Dia­log. Klei­ne sprach­li­che Pro­vo­ka­tio­nen, das Ein­fü­gen von Aus­ru­fe- und Fra­ge­sät­zen, Sprach­spie­le­rei­en und sti­lis­ti­sche Über­for­mun­gen ste­hen der Serio­si­tät Ihrer Stel­len­an­zei­ge nicht im Wege, sie lockern sie auf und ermun­tern zur wei­te­ren Beschäf­ti­gung mit den Inhal­ten.

Der „Auf­ma­cher“ jeder Stel­len­an­zei­ge ist die Gra­fik oder das Bild. Ein ech­ter Hin­gu­cker, der die Auf­merk­sam­keit des Lesers bannt. Eine form­schö­ne Gestal­tung, die fas­zi­niert. Der Text muss sich dem ein­fü­gen. Er muss sprach­lich auf­rich­tig und gram­ma­ti­ka­lisch wie ortho­gra­fisch kor­rekt sein. Er muss einen bestimm­ten Ton­fall tref­fen, der kei­ne uner­wünsch­ten Inter­pre­ta­tio­nen erlaubt. Der begeis­tert, aber nicht berauscht, infor­miert, aber nicht ein­schlä­fert. Bewährt hat sich dabei die Zwei­tei­lung des Tex­tes: In einem kur­zen, teaser­ar­ti­gen Auf­rei­ßer wer­den die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen auf einen Blick gege­ben und Neu­gier auf Mehr geweckt. Details und län­ge­re Text­ab­schnit­te fol­gen dann in einem Bereich, für den Sie kei­ne wei­te­ren Kos­ten auf­brin­gen müs­sen, zum Bei­spiel auf der fir­men­ei­ge­nen Web­sei­te.

Mit­ar­bei­ter fin­den ist kei­ne Wis­sen­schaft für sich. Es ist eine Mischung aus Hand­werk und Kunst­fer­tig­keit, aus Nutz­den­ken und Gestal­tungs­freu­de, aus der die per­fek­te Stel­len­an­zei­ge her­vor­geht. Das kann nur, wer genau das mit­bringt, was die Stel­len­an­zei­ge ver­mit­teln soll: Begeis­te­rung. Über­las­sen Sie die Ent­wick­lung Ihrer Stel­len­an­zei­ge einem Pro­fi, so soll­ten Sie also vor allem eines sicher­stel­len: dass neben Krea­ti­vi­tät, Erfah­rung und Rou­ti­ne eine gehö­ri­ge Por­ti­on Begeis­te­rung den Gestal­ter aus­zeich­net. Denn nur wer selbst begeis­tert ist, kann ande­re begeis­tern.

Anzei­gen ver­öf­fent­li­chen, nicht ver­ber­gen

Sie haben sich die Rat­schlä­ge zu Her­zen genom­men und einen Spe­zia­lis­ten mit der Gestal­tung Ihrer Stel­len­an­zei­ge beauf­tragt. Dann stellt sich als Nächs­tes die Fra­ge, wo die Anzei­ge ziel­grup­pen­kon­form ver­öf­fent­licht wer­den soll.

Das bedeu­tet auch, dass Sie ana­ly­sie­ren (las­sen), wel­che Ziel­grup­pe Sie damit anspre­chen wol­len und wel­cher Medi­en die­se sich vor­ran­gig für die Stel­len­su­che bedient. Sind Sie auf der Suche nach unge­lern­ten Hilfs­kräf­ten, so kom­men zunächst kos­ten­lo­se Anzei­gen­blät­ter oder die regio­na­le Tages­zei­tung infra­ge. Wol­len Sie Mit­ar­bei­ter fin­den, die fach­lich höher qua­li­fi­ziert sind, so emp­fiehlt es sich dage­gen, in Fach­zeit­schrif­ten zu inse­rie­ren. Zum einen kommt sol­chen Inse­ra­ten per se ein hohes Maß an Glaub­wür­dig­keit zu. Zum Zwei­ten pfle­gen alle rele­van­ten Zei­tun­gen mitt­ler­wei­le auch ein eige­nes Online-Por­tal, über das Sie den Such­ra­di­us noch wei­ter erhö­hen kön­nen. Und als drit­ter, nicht zu unter­schät­zen­der Vor­teil ist zu nen­nen: Sie stel­len dadurch sicher, dass sich Bewer­ber mel­den, die sich eigen­stän­dig mit­hil­fe von Fach­lek­tü­re wei­ter­bil­den.

Stellenanzeigen müssen auffallen und hilfreiche Stelleninformationen liefern
Neue Mit­ar­bei­ter las­sen sich auch über Funk und Fern­se­hen oder über Such­ma­schi­nen­kam­pa­gnen fin­den. Oder an ganz uner­war­te­ten Stel­len. Über­re­gio­nal täti­ge Unter­neh­men, die vor allem jun­ge Leu­te anspre­chen wol­len, set­zen zudem bereits auf Video­ka­nä­le wie bei­spiels­wei­se You­Tube. Für wel­ches Medi­um Sie sich auch ent­schei­den: Damit Sie die rich­ti­gen Mit­ar­bei­ter fin­den, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Spra­che, Bild und Medi­um auf­ein­an­der abge­stimmt sind. Die Bewer­ber­ana­ly­se bil­det also nicht den Schluss der Anzei­gen­ge­stal­tung, son­dern geht ihr vor­an.
Joachim Ciliox
Joa­chim Cili­ox StellenanzeigenSpezialist.de
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