Mitarbeiter finden über Stellenbeschreibungen, die begeistern!

Mitarbeiter finden – eigentlich müsste das doch einfach sein

Lesen Sie bitte diesen lange Artikel, er liefert viele Hinweise und Empfehlungen, damit Sie erfolgreich neue Mitarbeiter finden können.

Sie haben einen abwechslungsreichen, gut bezahlten, langfristig sicheren Arbeitsplatz zu besetzen. Und suchen dafür den geeigneten Stellenbewerber. Sie veröffentlichen eine Stellenanzeige und harren der Anfragen, die da kommen. Aber da kommt nichts. Jedenfalls nichts Geeignetes.

Mitarbeiter finden: Begeisterung ist ein Schlüssel zum Erfolg
Fachkräftemangel? Weit gefehlt. Denn wer „eigentlich“ sagt, hat eigentlich schon verloren. Ganz uneigentlich stellt es nämlich für die meisten Unternehmen derzeit eine große Schwierigkeit dar, geeignetes Personal zu rekrutieren. Die Vorstellung, dass irgendwo da draußen, Hunderte oder auch nur Dutzende von Fachleuten auf ausgerechnet Ihre Anzeige warten, hat sich überholt. Resonanz erhält, was aufhorchen lässt. Interesse erfährt, was packend gestaltet wurde. Verlangen weckt, was rar ist. Attention, Interest, Desire und Action lauten die vier Grundsäulen der Werbewelt. Und das gilt auch für Stellenanzeigen. Aufhorchen lassen, interessieren, begeistern und zum Handeln animieren – das sollte Ihre Stellenanzeige, mit der Sie Mitarbeiter finden, die nicht nur einen Job wollen, sondern eine Herausforderung suchen. Und zwar genau bei Ihnen, in Ihrem Unternehmen. Wie das gehen soll? Schauen wir genauer hin, dann sehen wir mehr.

„Erfolgreich Mitarbeiter finden wird, wer aufhorchen lässt – durch packende Gestaltung und Textinhalt, der begeistert und Verlangen weckt.”

Facharbeitermangel: Märchen oder Wirklichkeit?

Deutschland erleidet derzeit einen Facharbeitermangel – so liest es sich in jedem zweiten Nachrichtenmagazin. Viele Unternehmer meinen, dies sei der Grund, warum sie selbst keine Mitarbeiter finden. Doch der viel zitierte Fachkräftemangel betrifft nur einen Teilbereich der zahlreichen Branchen, in denen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern gesucht wird.

Suchen Sie gerade einen Vulkaniseur? Pech gehabt, da wird es auch bei hervorragender Anzeigengestaltung schwierig, einen geeigneten Mitarbeiter zu finden. Für einen Großteil aller anderen Unternehmen aber stehen ausreichend Fachleute zur Verfügung – nur ist es eben nicht einfach, diese aufzuspüren.

Werfen Sie den Begriff „Fachkräftemangel“ für einen Moment über Bord. Und setzen Sie die Segel auf Erfolgskurs. So, wie es auch Ihre Mitbewerber auf dem Stellenmarkt tun, die sich über einen Mangel an Stellenbewerbern nicht beklagen können.

Voraussetzung: Sie wissen Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu begeistern. Sie setzen auf eine Stellenanzeige, in der Ihr Profil, Ihre Alleinstellungsmerkmale überzeugen können. Stellen Sie sich einfach vor, Sie selbst wären der Bewerber. Warum sollte sich ein Arbeitnehmer gerade für eine Tätigkeit in Ihrem Unternehmen interessieren? Was erwartet ihn dort? Was unterscheidet die Tätigkeit von anderen? Je konkreter Ihre Antworten ausfallen, umso besser.

„Fachkräftemangel? Nur wenn Sie den Stellenbewerber, den Sie finden möchten, nicht für Ihr Unternehmen begeistern können.”

Knappheit erhöht den Marktwert

Zu den unumstößlichen Gesetzen der Marktwirtschaft gehört die Versuchung durch Knappheit. Nichts wirkt verkaufsfördernder als ein Limit, eine reduzierte Auflage, eine zeitliche Beschränkung. Was im Überfluss vorhanden ist, interessiert keinen Menschen. Was immer zu haben ist, kann man auch morgen noch kaufen.

Das gleiche Gesetz gilt, wenn Sie Mitarbeiter finden wollen, die es sich aufgrund ihrer Qualifikation aussuchen können, für wen sie arbeiten. Warum sollten die sich gerade für Ihr Unternehmen entscheiden? Gute Verdienstchancen, ein angenehmes Arbeitsklima sind nicht unerheblich, gewiss.

Wichtiger aber ist: Welchen persönlichen Imagegewinn genießt ein Mitarbeiter Ihres Unternehmens? Wollen Sie Mitarbeiter finden, denen Dienst nach Vorschrift ein Gräuel ist, dann bieten Sie Ihnen nicht einfach einen Job. Bieten Sie ihnen eine Herausforderung. Die Möglichkeit, Arbeiten und Leben sinnvoll zu verbinden. Die Begeisterung, an einer gemeinsamen Aufgabenstellung beteiligt zu sein. Was immer Sie zu bieten haben – verknappen Sie es. Stellen Sie klar und deutlich heraus, dass dies nur bei Ihnen zu haben ist. Und nur für eine klar definierte Mitarbeitergruppe, die sich ebenso wie Ihr Unternehmen von anderen abhebt.

„Ihr Marktwert muss reizvoll sein. Verknappen Sie, indem Sie dem Stellensuchenden aufzeigen, dass Sie und Ihr Unternehmen etwas Besonderes für ihn zu bieten haben. Sie – nicht der Mitbewerber!”

Die Stellenanzeige als Imageanzeige: Profilieren Sie sich professionell

Neue Mitarbeiter über eine Stellenanzeige zu suchen, gibt Ihnen zugleich die Möglichkeit, Ihr Unternehmen nach außen hin zu profilieren. Inhalt, Design und Sprache müssen auf professionelle Weise gestaltet sein, wollen Sie Mitarbeiter finden, deren Bewerberprofil mit dem Stellenprofil genau übereinstimmt. Und gleichzeitig auch noch als Vorzeigeunternehmen glänzen.

Der gesamte Vorgang lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Die Qualität Ihrer Stellenanzeige entscheidet über die Qualität Ihrer künftigen Mitarbeiter.

Aber das Einfache ist zugleich das Komplizierte. Lassen Sie sich daher bei der Erstellung Ihres Profils, Ihrer professionellen Personalanzeige beraten. Vergessen Sie die üblichen Plattitüden und das Baden in Superlativen. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen nicht als einen gefühllosen Holzklotz, an dem nichts zu verändern wäre. Schärfen Sie sprachliche und gestalterische Instrumente und schnitzen Sie die Feinheiten zutage. Eine professionell erstellte Stellenanzeige wird immer nur Ihr Unternehmen darstellen, anstatt sich in Allgemeinheiten zu verausgaben. Und damit Sie diese zugleich als Imageanzeige nutzen können, ist es von besonderer Wichtigkeit, dass Sie möglichst klar kommunizieren, wer Sie sind und wen Sie suchen.

„Ihr Unternehmen muss mehr bieten als nur eine Vakanz – es muss ein herausragendes Image mit Alleinstellungsmerkmalen besitzen.”

Womit wir bei einer erstaunlichen Feststellung angelangt wären: Viele Firmen, die Mitarbeiter finden wollen, wissen gar nicht, wonach sie eigentlich suchen. Wie aber die Nadel im Heuhaufen finden, wenn man nach einem Hammer Ausschau hält? Wen wollen Sie eigentlich? Wer ist Ihre Nummer eins unter den Bewerbern? Suchen Sie möglichst viele Hilfskräfte oder einen Stellenbewerber, der Ihr Anforderungsprofil optimal erfüllt? Welche persönlichen Qualifikationen muss der Bewerber mitbringen, damit er sich in Ihrem Unternehmen tatsächlich erfolgreich einfügen kann? Und ebenso wichtig: Was eigentlich gehört zu seinen Aufgaben?

Es mag auf den ersten Blick erstaunen, aber jeder erfahrene Anzeigenspezialist weiß: Stellenanzeigen werden häufig deshalb so vage formuliert, weil die Inserenten keine klare Vorstellung von dem Tätigkeitsgebiet haben, für das ein neuer Mitarbeiter gesucht wird. Neben dem Firmenprofil sollten Sie daher auch das Bewerberprofil so klar und so exakt wie möglich formulieren. Welche Erfahrungen, welche Qualifikationen sind erforderlich? Welche Tätigkeiten gehören zur ausgeschriebenen Stelle?

„Investieren Sie viel gedankliche Energie in die zielgenaue Stellenbeschreibung. Zusammen mit dem Firmenprofil muss diese genau Ihren Stellenbewerber treffen. Vor allen Dingen durch einen emotionalisierenden Stellenbeschreibungstext.”

Beziehen Sie, wenn möglich, Mitarbeiter Ihres Unternehmens in die Stellenausschreibung ein.

Lassen Sie Angestellte der Abteilung, für die Sie einen neuen Mitarbeiter anwerben wollen, selbst ein Stellenangebot formulieren. Vertrauen Sie anschließend die gesammelten Informationen einem Anzeigenspezialisten an, der sie durch Design und Text zu einer zielgerichteten Anzeige ausgestaltet. Sie werden erstaunt sein, wie rasch sich das Thema Fachkräftemangel für Sie erledigt hat.

„Nutzen Sie die Intelligenz der Gruppe. Halten Sie ein 5-Minuten-Brainstorming ab. Sammeln Sie positive Aussagen zur Position, zur Abteilung, zu Ihrem Unternehmen.”

Truth in Advertising – Oder darf’s ein bisschen mehr sein?

Erfolgreiche Stellenanzeigen funktionieren ähnlich wie Werbeanzeigen. Doch sollten Sie einen entscheidenden Unterschied im Auge behalten: Sie wollen nichts verkaufen. Sie wollen etwas finden, im übertragenen Sinne also einkaufen. Einen qualifizierten Mitarbeiter, der zu Ihrem Unternehmen passt. Daher die dringliche Mahnung, in der Stellenanzeige nicht auf Plattitüden zurückzugreifen. Stattdessen sollten Sie sich mit einem viel diskutierten Prinzip von Verkaufsstrategien auseinandersetzen, das da lautet: Truth in Advertising – Wahrheit in der Werbung.

Mitarbeiter finden, ist eine Sache. Mitarbeiter dauerhaft halten, eine andere. Was nützt es Ihnen, einen qualifizierten Stellenbewerber nach kurzer Zeit wieder zu verlieren, weil beispielsweise der beschriebene Aufgabenbereich von den tatsächlichen Gegebenheiten erheblich abweicht? Übertreiben Sie nicht, erfinden Sie nicht, beschreiben Sie, was ist – so ließe sich Truth in Advertising für Ihre Stellenanzeige zusammenfassen. Das aber möglichst klar und positiv.

Anschließend erst darf es dann ein bisschen mehr sein als wahr. Nämlich wahrhaftig. Wofür man auch sagen könnte: glaubwürdig, vertrauenerweckend, ehrlich. Denn mit Ihrer Stellenanzeige wenden Sie sich nicht allein an Bewerber, die rationalen Überlegungen folgen. Angesprochen fühlt sich, wer durch Ihre Stellenanzeigengestaltung und den Stellenbeschreibungstext zusätzlich emotional berührt wird. Eine Affinität wahrnimmt, eine innere Verbindung zu Ihrem Unternehmen aufbauen kann. Für den Bild und Text zu einer Einheit verschmelzen, die ihn unbewusst berührt. Was drei Zeilen Druckerschwärze und die undifferenzierte Anordnung von Buchstaben in der Regel nicht bewirken können. Die hochwertige Gestaltung durch einen erfahrenen Grafiker und Texter hingegen schon.

Ladenhüter Stellenanzeige:Typische Fehler, die leicht zu vermeiden wären

„Wer nicht weiß, was er will, bekommt, was übrig bleibt“, lautet eine alte Volksweisheit. Auf die Gestaltung von Stellenanzeigen trifft dies ebenfalls zu. Denn immer noch beginnen diese allzu häufig mit einer Auflistung negativer Charakteristika. Da wird dem potenziellen Bewerber zunächst einmal ellenlang verdeutlicht, was er alles nicht mehr wollen sollte. Die Langeweile im bisherigen Job ertragen. Zu wenig verdienen. Unterfordert sein. Bis er dann endlich erfährt, was ihn stattdessen Verlockendes im neuen Betrieb erwartet, ist er möglicherweise schon bei einer anderen Anzeige gelandet. Einer, die ihn durch Positivität und Zuversicht zu packen weiß. Deren sprachliche und bildliche Gestaltung faszinierende Zugkraft entwickelt, der er sich nicht entziehen kann.

„Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger“, würde Seneca ergänzen. Und damit einen zweiten wichtigen Fehler ansprechen, der sich in laienhaft erstellten Stellenanzeigen immer wieder beobachten lässt. Man verschwimmt in nichts und allem. Man will etwas gerne, unbedingt, absolut. Man könnte auch oder vielleicht umständehalber gelegentlich … Es gibt tatsächlich Stellenanzeigen, die kein Mensch versteht, weil sie sich einer überladenen, hoch komplizierten Sprache bedienen. Oder solche, die eher den Charakter wissenschaftlicher Abhandlungen tragen. Sich von anderen abzuheben, bedeutet nicht, sich ins Elfenbeintürmchen zu begeben. Die Unterscheidung erfolgt positiv. Sie geben den Zielhafen an. Und Sie zeichnen ein emotional ansprechendes Bild davon, sprachlich, grafisch, fotogen. Wer in Lohn und Brot bei einem anderen Arbeitgeber steht, weiß bereits, warum er trotzdem noch Stellenanzeigen studiert. Es zeigt also wenig Nutzen, ihn an seine bisherige Misere zu gemahnen. Es lohnt sich, ihm voller Begeisterung zu verdeutlichen, was er erhält, wenn er den ersten Schritt wagt, und sich bei Ihrer Firma bewirbt. Mitarbeiter finden verlangt demnach, Mitarbeiter zu begeistern.

„Differenzieren Sie sich bereits durch eine wahrnehmungspsychologisch getunte Stellenannonce vom Stellenanzeigen-Textbrei Ihrer Mitbewerber. Nutzen Sie alle Möglichkeiten aus, um zu begeistern.”

Anmutung statt Zumutung: die Anzeigengestaltung

Was dem Modedesigner die Anmut seiner Mannequins, das ist dem Grafikdesigner die Anmutung seiner Anzeigengestaltung. Als Anmutung bezeichnet man die spontanen Assoziationen, die (un)bewussten Erwartungen, die eine Produktgestaltung im Betrachter auslöst und erweckt. Text und Bild, Information und Emotion verschmelzen zu einer Einheit, die transparent ist und idealerweise begeisterte Zustimmung hervorruft. Leider bringt das allgemeine Blabla vieler Stellenanzeigen in Verbindung mit einer schlecht aufbereiteten Grafik häufig gerade das Gegenteil hervor: Aus der Anmutung wird dann eine Zumutung, aus dem potenziellen Bewerber ein gelangweilter Desinteressent.

Wenn Ihr Unternehmen zu jenen gehört, die trotz hervorragender Arbeitsbedingungen immer noch Schwierigkeiten haben, geeignete Mitarbeiter zu finden, dann sollten Sie an genau diesem Punkt ansetzen. Versetzen Sie sich in die Rolle eines Arbeitssuchenden und studieren Sie das tägliche Einerlei der Stellenanzeigen.

  • Welche stechen besonders hervor?
  • Wodurch unterscheiden sie sich von anderen Stellenanzeigen?

Eine hochwertige Gestaltung von Stellenanzeigen hilft Ihnen, hochwertig qualifizierte Mitarbeiter zu finden und repräsentiert Ihr Unternehmen nach außen. Mitarbeiter finden und Imagewerbung für das eigene Unternehmen betreiben fließen also ineinander.

Um zu überprüfen, ob Ihre bisherigen Inserate den Mindestanforderungen genügen, betrachten Sie diese einmal unter folgenden Aspekten:

  1. Werden positive Emotionen geweckt?
  2. Entspricht das Verhältnis von Text und Anzeigengröße einer optimalen Ausnutzung der Werbefläche?
  3. Wurde eine ansprechende typografische Gestaltung und Formatierung gewählt?
  4. Ist die Positionsbeschreibung auf den ersten Blick ersichtlich?
  5. Wurden bei längeren Textpassagen Zwischenüberschriften eingefügt?
  6. Informiert die Stellenbeschreibung den Bewerber über persönliche Karrierechancen in Ihrem Unternehmen?
  7. Wurden die wichtigsten Kurzinformationen zu Ihrem Unternehmen gegeben (Anzahl der Mitarbeiter, Alter des Unternehmens)?
  8. Ist der Stellenanzeigetext lesefreundlich? Lassen ein strukturierter Satzbau, professioneller Sprachstil, intelligente Wortwahl und verständlicher Sprachschatz darauf schließen, dass hier ein professioneller Texter am Werk war?
  9. Und das Wichtigste: Fordert Ihre Stellenanzeige zum Handeln auf (call-to-action)?

Gut und schön, wenn Sie zahlreiche Informationen über Ihr Unternehmen einfließen lassen und potenzielle Bewerber auch emotional ansprechen. Wo aber der Handlungsaufruf fehlt (call-to-action in der Werbersprache genannt), verhallt der Ruf ungehört. Wollen Sie einen Mitarbeiter finden, so teilen Sie ihm klar und unmissverständlich mit, was Sie jetzt, in diesem Moment, von ihm erwarten. Nämlich sich unverzüglich bei Ihnen zu bewerben, damit ihm niemand zuvorkommt. Und auch, wenn es Sie ein Kopfschütteln kostet: Vergessen Sie bitte nicht anzugeben, bei wem und auf welchem Weg die Bewerbung erfolgen soll. Bieten Sie nach Möglichkeit mehrere Optionen an.

„Nehmen Sie diesen Fachartikel zur Unterstützung immer zur Hand, wenn Sie eine Stellenanzeige erstellen (lassen). Drucken Sie ihn darum jetzt aus!”

Informieren ist gut, ansprechen ist besser

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, aber eine Stellenanzeige ohne hochwertigen Text wird Ihnen nicht gerade dazu verhelfen, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Sprache und Bild gemeinsam repräsentieren das Mehr einer Anzeige, das sich nicht in seine einzelnen Bestandteile auflösen lässt. Wollen Sie Mitarbeiter finden, die sich Ihrem Unternehmen erfolgreich einfügen, so vermitteln Sie dies auch über den Text. Dieser soll in erster Linie informieren – er soll transparent sein, klar, schlüssig und kurz gebunden die notwendigen Inhalte kommunizieren. Aber Kommunikation umfasst weitaus mehr als die Inhaltsebene. Und Sprache besteht nicht allein aus Buchstabenreihen. Sprache ist Klang. Laut und Form mögen in vielen Bereichen eine zufällige Verbindung eingegangen sein. Perfektion in der Sprache zeigt sich nur dort, wo Laut und Form einander umarmen.

Informieren Sie durch hochwertige Stellenbeschreibungstexte. Schlagkräftig.
Was klar ist, muss deshalb noch lange nicht nüchtern sein. Wer informieren will, kann dies auch aus Überzeugung und Begeisterung. Besser gesagt: Indem er überzeugt und begeistert. Ein guter Text ist konzentriert, kompakt und dennoch geschmeidig. Ein unschlagbar guter Text verwickelt den Leser in einen Dialog. Kleine sprachliche Provokationen, das Einfügen von Ausrufe- und Fragesätzen, Sprachspielereien und stilistische Überformungen stehen der Seriosität Ihrer Stellenanzeige nicht im Wege, sie lockern sie auf und ermuntern zur weiteren Beschäftigung mit den Inhalten.

Der „Aufmacher“ jeder Stellenanzeige ist die Grafik oder das Bild. Ein echter Hingucker, der die Aufmerksamkeit des Lesers bannt. Eine formschöne Gestaltung, die fasziniert. Der Text muss sich dem einfügen. Er muss sprachlich aufrichtig und grammatikalisch wie orthografisch korrekt sein. Er muss einen bestimmten Tonfall treffen, der keine unerwünschten Interpretationen erlaubt. Der begeistert, aber nicht berauscht, informiert, aber nicht einschläfert. Bewährt hat sich dabei die Zweiteilung des Textes: In einem kurzen, teaserartigen Aufreißer werden die wichtigsten Informationen auf einen Blick gegeben und Neugier auf Mehr geweckt. Details und längere Textabschnitte folgen dann in einem Bereich, für den Sie keine weiteren Kosten aufbringen müssen, zum Beispiel auf der firmeneigenen Webseite.

Mitarbeiter finden ist keine Wissenschaft für sich. Es ist eine Mischung aus Handwerk und Kunstfertigkeit, aus Nutzdenken und Gestaltungsfreude, aus der die perfekte Stellenanzeige hervorgeht. Das kann nur, wer genau das mitbringt, was die Stellenanzeige vermitteln soll: Begeisterung. Überlassen Sie die Entwicklung Ihrer Stellenanzeige einem Profi, so sollten Sie also vor allem eines sicherstellen: dass neben Kreativität, Erfahrung und Routine eine gehörige Portion Begeisterung den Gestalter auszeichnet. Denn nur wer selbst begeistert ist, kann andere begeistern.

Anzeigen veröffentlichen, nicht verbergen

Sie haben sich die Ratschläge zu Herzen genommen und einen Spezialisten mit der Gestaltung Ihrer Stellenanzeige beauftragt. Dann stellt sich als Nächstes die Frage, wo die Anzeige zielgruppenkonform veröffentlicht werden soll.

Das bedeutet auch, dass Sie analysieren (lassen), welche Zielgruppe Sie damit ansprechen wollen und welcher Medien diese sich vorrangig für die Stellensuche bedient. Sind Sie auf der Suche nach ungelernten Hilfskräften, so kommen zunächst kostenlose Anzeigenblätter oder die regionale Tageszeitung infrage. Wollen Sie Mitarbeiter finden, die fachlich höher qualifiziert sind, so empfiehlt es sich dagegen, in Fachzeitschriften zu inserieren. Zum einen kommt solchen Inseraten per se ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit zu. Zum Zweiten pflegen alle relevanten Zeitungen mittlerweile auch ein eigenes Online-Portal, über das Sie den Suchradius noch weiter erhöhen können. Und als dritter, nicht zu unterschätzender Vorteil ist zu nennen: Sie stellen dadurch sicher, dass sich Bewerber melden, die sich eigenständig mithilfe von Fachlektüre weiterbilden.

Stellenanzeigen müssen auffallen und hilfreiche Stelleninformationen liefern
Neue Mitarbeiter lassen sich auch über Funk und Fernsehen oder über Suchmaschinenkampagnen finden. Oder an ganz unerwarteten Stellen. Überregional tätige Unternehmen, die vor allem junge Leute ansprechen wollen, setzen zudem bereits auf Videokanäle wie beispielsweise YouTube. Für welches Medium Sie sich auch entscheiden: Damit Sie die richtigen Mitarbeiter finden, sollten Sie darauf achten, dass Sprache, Bild und Medium aufeinander abgestimmt sind. Die Bewerberanalyse bildet also nicht den Schluss der Anzeigengestaltung, sondern geht ihr voran.

Joachim Ciliox
Joachim Ciliox StellenanzeigenSpezialist.de
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