Wo Stellenanzeigen veröffentlichen? 17 kreative Ideen für Ihr HR-Marketing 2019

Kostenfreie und kostengünstige Alternativen zu Online-Stellenbörsen und der regionalen Tageszeitung

Als Spe­zia­list für Stel­len­an­zei­gen­ge­stal­tung stel­le ich immer wie­der fest, dass ein Groß­teil mei­ner Kun­den sich nur wenig Gedan­ken macht, wo sie ihre Stel­len­an­zei­ge ver­öf­fent­li­chen wol­len.

Die meis­ten begren­zen sich von vorn­her­ein auf zwei Kanä­le: auf die gro­ßen Online-Stel­len­an­zei­gen­bör­sen wie StepStone und Mons­ter oder auf die regio­nal ansäs­si­gen Tages­zei­tun­gen. Dabei spielt schon die Aus­wahl der rich­ti­gen Online-Stel­len­an­zei­gen­bör­se für den Erfolg der Stel­len­an­zei­ge eine wich­ti­ge Rol­le, denn auf den rund 1.000 Job­bör­sen tref­fen Sie auf sehr unter­schied­li­che Bewer­ber­grup­pen.

Lei­der den­ken nur weni­ge mei­ner Kun­den dar­an, dass sich auch die eige­ne Fir­men­web­site für die Bewer­ber­su­che eig­net.

Mache ich sie dar­auf auf­merk­sam, dass sich die Ein­rich­tung einer Job- oder Kar­rie­re­sei­te auf der eige­nen Web­prä­senz aus­ge­zeich­net mit Print-Anzei­gen kom­bi­nie­ren lässt, um erheb­lich an den Schalt­kos­ten zur Stel­len­an­z­ei­gen­schal­tung in regio­na­len Zei­tun­gen zu spa­ren, ist die Reak­ti­on dann oft ein ver­dutz­tes Inne­hal­ten. Stimmt, dar­an haben wir ja noch gar nicht gedacht!

Doch nicht nur die eige­ne Web­site lässt sich nut­zen, um ziel­ge­rich­tet Bewer­ber anzu­spre­chen. Es ste­hen eine Viel­zahl wei­te­rer Mög­lich­kei­ten zur Aus­wahl, um eine Vakanz schnellst­mög­lich zu beset­zen. In die­sem HR-Mar­ke­ting-Arti­kel habe ich die wich­tigs­ten davon in einer Über­sicht zusam­men­ge­stellt. Alle ange­führ­ten Optio­nen eig­nen sich natür­lich auch für die Suche nach talen­tier­ten Aus­zu­bil­den­den.

1. Stellenanzeige auf der eigenen Unternehmenswebsite veröffentlichen

Die eige­ne Web­site bie­tet beim HR-Mar­ke­ting gewal­ti­ge Vor­tei­le. Sie haben dort Platz ohne Ende für einen aus­führ­li­chen, emo­tio­na­li­sie­ren­den Stel­len­an­zei­gen­text inkl. Fotos Ihres Unter­neh­mens, des kon­kre­ten Arbeits­plat­zes, der Kol­le­gen und mehr.

Ist eine Stel­le besetzt oder wird eine wei­te­re frei? Fle­xi­ble Anpas­sun­gen sind auf der Web­site jeder­zeit mög­lich. So wirkt sich die Schalt­dau­er einer Stel­len­aus­schrei­bung auf der eige­nen Web­site auch nicht auf die Kos­ten aus; das HR-Mar­ke­ting­bud­get bleibt davon unbe­rührt, ganz gleich, ob Ihre Stel­len­be­schrei­bung nun 3 Tage oder 3 Mona­te auf Ihrer Web­site online ist.

Im Ver­gleich zu den monat­li­chen Schalt­kos­ten für Online­bör­sen oder den wie­der­hol­ten Gebüh­ren, die Print­ver­la­ge bei mehr­fa­cher Anz­ei­gen­schal­tung ver­lan­gen, han­delt es sich also auch noch um eine äußerst kos­ten­güns­ti­ge Ver­öf­fent­li­chung, die zusätz­lich genutzt wer­den soll­te.

Auch für die Gestal­tung von Bild und Text Ihrer Anzei­ge bie­tet die Web­site mehr Mög­lich­kei­ten, da sich grö­ße­re Text­men­gen oder die Inte­gra­ti­on belie­big vie­ler Fotos nicht auf die Kos­ten aus­wir­ken. Dar­über hin­aus kön­nen Sie objek­tiv mes­sen, wel­ches Medi­um Ihnen den größ­ten Zulauf bringt, ob Sie Ihre Stel­len­an­zei­gen also am bes­ten im Anzei­gen­teil der Tages­zei­tung, in der IHK-Zei­tung oder über ande­re Kanä­le schal­ten soll­ten. So las­sen sich die Print­schalt­kos­ten kal­ku­lie­ren und mit den Kos­ten für Online-Stel­len­bör­sen ver­glei­chen.

Eine Her­aus­for­de­rung dürf­te für KMU dar­in lie­gen, die Anzei­gen selbst zu for­mu­lie­ren und zu gestal­ten. Hier ist es von Vor­teil, wenn Sie sich an einen Spe­zia­lis­ten wen­den. Doch lohnt sich die Inves­ti­ti­on in einen Gra­fi­ker, Web­de­si­gner oder bes­ten­falls Stel­len­an­zei­gen­spe­zia­lis­ten ohne­hin immer, da Sie auf die­se Wei­se eine pro­fes­sio­nell gestal­te­te Vor­la­gen für Print oder/und Web erhal­ten, die star­ke Emo­tio­nen weckt. Und wie wir aus dem Neu­ro­mar­ke­ting wis­sen, sind die Emo­tio­nen der ein­zi­ge Impuls­ge­ber, um ins Han­deln zu kom­men.

2. Stellenausschreibung kostenfrei veröffentlichen bei der Agentur für Arbeit

Auch die Agen­tur für Arbeit emp­fiehlt, von ihrem Job­por­tal direkt auf die eige­ne Unter­neh­mens­web­site zu ver­lin­ken. Als regis­trier­ter Nut­zer kön­nen Sie bei der Agen­tur für Arbeit kos­ten­los Stel­len­an­zei­gen in belie­bi­ger Men­ge ver­öf­fent­li­chen. 

Die Anzei­gen sind eher text­las­tig, es ist aber immer­hin mög­lich, das eige­ne Logo hoch­zu­la­den. Dar­über hin­aus haben Sie außer­dem die Mög­lich­keit, selbst nach geeig­ne­ten Bewer­ber­pro­fi­len zu suchen und direkt mit Bewer­bern zu kom­mu­ni­zie­ren. 

Ihre Job­an­ge­bo­te wer­den für jeweils 30 Tage kos­ten­frei geschal­tet, Sie kön­nen anschlie­ßend neu ent­schei­den, ob Sie die staat­li­che Online-Job­bör­se wei­ter­hin nut­zen oder Ihre Stel­len­an­ge­bo­te lie­ber auf ande­rem Weg unters Volk brin­gen wol­len. Bei Pro­ble­men mit der Schal­tung hilft der Arbeit­ge­ber-Ser­vice der Job­agen­tur wei­ter. Logo (so noch nicht vor­han­den) und Text las­sen Sie am bes­ten von einem Pro­fi erstel­len.

3. Regionale Google Ads HR-Kampagne

Rund 400.000 Such­ergeb­nis­se lie­fert Ihnen Goog­le Ads (ehem. Goog­le AdWor­ds), wenn Sie nach einer Stel­len­an­zei­ge für Inge­nieu­re suchen. Man­che Begrif­fe und Beru­fe sind so umkämpft, dass Sie mit dem Ein­fü­gen wich­ti­ger Key­wor­ds nach den SEO-Regeln in Ihre Stel­len­an­zei­ge allein kei­nen Blu­men­topf gewin­nen kön­nen. 

Stel­len Sie fest, dass Ihre Online-Stel­len­an­zei­ge nicht auf der ers­ten Sei­te der Goog­le-Ergeb­nis­lis­te (SERP) lan­det, hel­fen Sie durch eine regio­na­le Goog­le Ads HR-Kam­pa­gne effek­tiv nach.

Der Vor­teil: Ihre Goog­le Text­an­zei­ge wird nur Inter­es­sen­ten ange­zeigt, die nach den in der Kam­pa­gne hin­ter­leg­ten Schlüs­sel-Such­be­grif­fen gesucht haben. Außer­dem kön­nen Sie das Ange­bot bei die­ser Vari­an­te regio­nal ein­gren­zen und täg­lich stop­pen oder erneut star­ten. Es gibt kei­ne Min­dest­schalt­dau­er wie bei den Online-Job­bör­sen. Fin­den Sie einen Mit­ar­bei­ter nach zwei Wochen, kön­nen Sie Ihre Goog­le HR-Kam­pa­gne sofort been­den.

(Regio­na­le) Goog­le Ads HR-Kam­pa­gnen sind nicht kos­ten­frei, bezahlt wird per Klick. Sie kön­nen aber ein tägl./mtl. Bud­get fest­le­gen und über ver­schie­de­ne Para­me­ter ein­gren­zen, wann, wie oft und wel­cher Ziel­grup­pe die Goog­le-Anzei­ge prä­sen­tiert wer­den soll. So kön­nen bei einer pro­fes­sio­nell erstell­ten Goog­le Ads HR-Kam­pa­gne die Schalt­kos­ten pro Monat mit einem unte­ren drei­stel­li­gen Euro-Bud­get genü­gend rele­van­te Stel­len­su­chen­de auf Ihre Web­site brin­gen.

Neben der Aus­wahl der Key­wor­ds und der Gestal­tung eines prä­gnan­ten Anzei­gen­tex­tes müs­sen Sie bei die­ser Vari­an­te natür­lich eine Lan­ding­pa­ge auf der eige­nen Web­site anle­gen oder zusätz­lich ein Job­por­tal nut­zen, damit Inter­es­sen­ten zur kom­plet­ten Stel­len­an­zei­ge wei­ter­ge­lei­tet wer­den kön­nen. Beauf­tra­gen Sie daher auch für eine regio­na­le Goog­le HR-Kam­pa­gne unbe­dingt einen Exper­ten für die Kam­pa­gne. Die ein­ma­li­ge Inves­ti­ti­on für die Ein­rich­tung, Opti­mie­rung und Text­an­zei­gen-Ent­wick­lung wird sich im Ver­hält­nis zu den gerin­ge­ren Klick­kos­ten schnell amor­ti­sie­ren. Weil das ein kom­ple­xes The­men­ge­biet ist, ste­he ich Ihnen mit mei­nem Know-how bei Fra­gen oder mit der Umset­zung ger­ne zur Ver­fü­gung. 

4. (Regionale) Facebook HR-Kampagne

Sind Sie mit Ihrem Unter­neh­men bereits auf Face­book ver­tre­ten? Dann nut­zen Sie die diver­sen Mög­lich­kei­ten, die Face­book bie­tet, Anzei­gen für die Suche nach Stel­len­be­wer­ben zu schal­ten. Begin­nen Sie mit kos­ten­frei­en Pos­tings auf der eige­nen Face­book­sei­te und in Grup­pen, in denen Sie Mit­glied sind.

Den­ken Sie dabei nicht nur an Face­book-Grup­pen, in denen aktiv Job­an­ge­bo­te geschal­tet und gesucht wer­den, son­dern auch an sol­che The­men-Grup­pen, für die sich Ihr idea­ler Stel­len­be­wer­ber inter­es­sie­ren könn­te.

Wie bei Goog­le Ads-Kam­pa­gnen kön­nen Sie auch bei einer Face­book HR-Kam­pa­gne die Ziel­grup­pe stark ein­gren­zen und einen regio­na­len Bezug oder Bezü­ge zur Bran­che und zur kon­kre­ten Berufs­be­zeich­nung her­stel­len. Ver­lin­ken Sie von der Anzei­ge auf Ihre Web­site (Kar­rie­re­sei­te) oder auf ein Por­tal, auf dem der Inter­es­sent aus­führ­li­che­re Infor­ma­tio­nen erhält. Und fügen Sie ein attrak­ti­ves Bild oder eine Gra­fik ein, das/die für Auf­merk­sam­keit sorgt. 

Wer sei­ne Ziel­grup­pe kennt und auf Face­book bereits aktiv ist, hat damit die Mög­lich­keit, für gerin­ge Beträ­ge auch Bewer­ber zu errei­chen, die gera­de nicht aktiv auf Stel­len­su­che sind. Zwar ist die Reich­wei­te spe­zi­ell bei regio­na­ler Suche gering, ein dif­fe­ren­zier­tes Tar­ge­ting gleicht die­sen Nach­teil aber aus.

5. eBay Kleinanzeigen

eBay ist Ihnen sicher als gro­ßes Auk­ti­ons­por­tal bekannt, bedient aber auch den Klein­an­zei­gen- und Stel­len­an­zei­gen­markt. Sat­te 220.000 Job­an­ge­bo­te sind dort der­zeit ein­ge­stellt (Stand 2018/19) und auch Stel­len­ge­su­che fin­den sich hier. Inse­riert wird von Pri­vat­per­so­nen, Unter­neh­men und Zeit­ar­beits­fir­men. 

Dass Sie über eBay Klein­an­zei­gen wahr­schein­lich kei­nen Mana­ger aus der Füh­rungs­li­ga fin­den wer­den, dürf­te klar sein. Doch wer­den hier umge­kehrt nicht nur Hilfs­kräf­te gesucht, auch Fach­ar­bei­ter, Polie­re, Bau- und Haus­wirt­schafts­lei­ter, Sach­be­ar­bei­ter, Erzie­her oder Soft­ware­ent­wick­ler fin­den und suchen Stel­len­an­ge­bo­te über eBay.

Die Vor­tei­le des eBay Klein­an­zei­gen­por­tals lie­gen auf der Hand: Stel­len­an­zei­gen kön­nen kos­ten­los ver­öf­fent­licht wer­den.

Sie kön­nen Fotos ein­stel­len, Ihre Kon­takt­da­ten ange­ben und sind auch über das eBay-Mes­sen­ger-Sys­tem für Inter­es­sen­ten direkt kon­tak­tier­bar. Außer­dem erlaubt das Menü eine geziel­te Suche nach Stel­len­an­ge­bo­ten für bestimm­te Beru­fe oder auch nach Regi­on. 

6. Fachzeitschriften Ihrer Branche

Die Anzei­gen­sei­ten von Tages­zei­tun­gen sind zwar in ver­schie­de­ne Spar­ten wie „Immo­bi­li­en“ oder „Jobs“ ein­ge­teilt. Den­noch herrscht spe­zi­ell bei den Stel­len­an­zei­gen oft ein gro­ßes Durch­ein­an­der, da die­se nicht nach Bran­chen oder Berufs­be­zeich­nun­gen geord­net sind. So muss sich der Mecha­tro­ni­ker durch eine Viel­zahl an Anzei­gen für ande­re Beru­fe kämp­fen, um her­aus­zu­fin­den, ob ein Stel­len­an­ge­bot für ihn dabei ist.

Umge­kehrt kann es sein, dass Sie über die Tages­zei­tung nur Bewer­ber anspre­chen, die nicht wirk­lich zum Stel­len­pro­fil pas­sen, schon wegen ihrer man­geln­den beruf­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on. Ein Stel­len­in­se­rat in Fach­zeit­schrif­ten Ihrer Bran­chen kann dann die bes­se­re Opti­on sein.

Fach­zeit­schrif­ten liest schließ­lich nur der­je­ni­ge, der sich grund­sätz­lich für das Fach­the­ma inter­es­siert und dar­über hin­aus auf dem neu­es­ten Stand blei­ben will.

Ein Inse­rat in einer Fach­zeit­schrift birgt zusätz­lich die Chan­ce, dass Sie qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus Ihrer Bran­che errei­chen, die nicht zwin­gend auf Stel­len­su­che sind, auf­grund Ihres Inse­rats und Unter­neh­mens aber einen Wech­sel erwä­gen.

7. IHK-Zeitschriften

Die IHK-Zeit­schrif­ten wen­den sich an „Ent­schei­der aus dem Mit­tel­stand“ und sind daher nur dann für Sie von Inter­es­se, wenn Sie drin­gend Füh­rungs­kräf­te suchen, die der­zeit über eine Fest­an­stel­lung ver­fü­gen. 

Hier kommt also alles dar­auf an, sich als Unter­neh­men beson­ders attrak­tiv zu prä­sen­tie­ren und Mana­gern, die der­zeit nicht aktiv auf Stel­len­su­che sind, einen Wech­sel schmack­haft zu machen. Da Ihre Mit­be­wer­ber sich dar­über aber nicht beson­ders freu­en dürf­ten, soll­ten Sie sehr vor­sich­tig und über­legt vor­ge­hen.

So besteht bei­spiels­wei­se die Mög­lich­keit, Adver­to­ri­als zu nut­zen, statt direk­te Stel­len­an­zei­gen zu schal­ten. Hier stel­len Sie Ihr Unter­neh­men oder ein Pro­dukt vor oder Sie the­ma­ti­sie­ren Inhal­te, die etwas mit der Bewer­ber­su­che zu tun haben und für vie­le Unter­neh­men inter­es­sant sind. Las­sen Sie geschickt mit ein­flie­ßen, dass Sie der­zeit eine oder meh­re­re Position(en) zu beset­zen haben. 

Ein gro­ßer Nach­teil ist es jedoch, dass die Anz­ei­gen­schal­tung für IHK-Zeit­schrif­ten immer zum 1. des Vor­mo­nats erfol­gen muss, sodass schon die Zeit zwi­schen Anz­ei­gen­schal­tung und Ver­öf­fent­li­chung rund 4 Wochen beträgt. 

8. Stadtmagazine und Online-Stadtportale

Stadt­ma­ga­zi­ne fin­den Sie gegen­wär­tig über­wie­gend online als Nach­fol­ger der frü­he­ren Print­ma­ga­zi­ne. Sie fokus­sie­ren zumeist auf kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen und Gas­tro­no­mie in der Regi­on. Ergän­zend fin­den Sie online zahl­rei­che Stadt­por­ta­le, die im Auf­trag der Stadt selbst oder pri­vat­wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den. 

Stel­len­aus­schrei­bun­gen in Stadt­ma­ga­zi­nen sind hilf­reich, wenn Ihre idea­len Bewer­ber zu einer Ziel­grup­pe gehö­ren, die sich für Kul­tur und Gas­tro­no­mie sowie Tou­ris­mus inter­es­siert. Aber auch Ange­bo­te für Hilfs­kräf­te, Feri­en- und Stu­den­ten­jobs wer­den hier häu­fig inse­riert. 

Stadt­por­ta­le sind eine gute Wahl für Ihre Stel­len­an­zei­gen, wenn Sie Bewer­ber aus der Regi­on anspre­chen wol­len. Sie bie­ten oft kos­ten­pflich­ti­ge und kos­ten­freie Ein­trä­ge in ver­schie­de­nen Rubri­ken an. In der Regel haben Sie zudem die Mög­lich­keit, Ihr Unter­neh­men durch einen kos­ten­güns­ti­gen Basis­ein­trag vor­zu­stel­len. Falls Sie also häu­fig Bewer­ber für vakan­te Stel­len suchen, wei­sen Sie doch gleich in die­sem Ein­trag dar­auf hin, dass es sich lohnt, immer mal wie­der auf Ihren Kar­rie­re­sei­ten nach­zu­schau­en.

Ein Vor­teil ist, dass Sie hier Bewer­ber fin­den, die eine star­ke Bin­dung an die Regi­on auf­wei­sen. Ein Nach­teil ist, dass die kos­ten­lo­sen Stel­len­an­ge­bo­te über die freie Suche per Such­ma­schi­ne zumeist nicht auf­zu­fin­den sind.

9. Gemeindezeitung

Sie müs­sen nicht auf der Suche nach einem Pas­tor sein, um die Gemein­de­zei­tung für Ihre Bewer­ber­su­che zu nut­zen. Geeig­net sind sol­che Zei­tun­gen aber, wenn Sie Mit­ar­bei­ter benö­ti­gen, die im direk­ten Umfeld Ihres Unter­neh­mens woh­nen. Dies ist bei­spiels­wei­se von Vor­teil, wenn in Ihrem Unter­neh­men in meh­re­ren Schich­ten gear­bei­tet wird. Oder wenn Sie zeit­lich sehr fle­xi­ble Mit­ar­bei­ter benö­ti­gen, die auch auf Abruf rasch vor Ort sein kön­nen. 

Fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­del­le fin­den sich häu­fig in sozia­len Beru­fen, in denen auch mal Mor­gen- und Abend­schich­ten mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den müs­sen. Je näher der Mit­ar­bei­ter am Ein­satz­ort wohnt, des­to weni­ger stellt dies eine Belas­tung für ihn dar. Die Gemein­de­zei­tung wird zudem über­durch­schnitt­lich häu­fig von Gemein­de­mit­glie­dern gele­sen, die sich sozi­al enga­gie­ren und in der Gemein­de bekannt sind. Die­se Men­schen wis­sen, wer der­zeit eine neue Beschäf­ti­gung sucht oder wel­ches Unter­neh­men Unter­stüt­zung benö­tigt. Und sie tei­len die­ses Wis­sen, sodass sie eine Quel­le für die gute alte Mund­pro­pa­gan­da sind. Ein wei­te­rer Plus­punkt: Sie haben wenig Kon­kur­renz und nur gerin­ge Kos­ten.

Die Reich­wei­te ist natur­be­dingt zwar gering, aus­glei­chen kön­nen Sie dies, indem Sie die Leser der Gemein­de­zei­tung um Mit­hil­fe bei der Ver­brei­tung Ihres Ange­bots bit­ten. Viel­leicht stel­len Sie ja sogar eine klei­ne Prä­mie in Aus­sicht, wenn auf die­sem Weg ein geeig­ne­ter Bewer­ber gefun­den wird?

10. Plakatwand mieten

Wie wäre es denn mal mit einer Stel­len­an­zei­ge im XXL-For­mat? Auf die­se Wei­se spre­chen Sie nicht allein Bewer­ber an, Sie machen auch gleich noch Wer­bung für Ihr Unter­neh­men. 

Pla­kat­wän­de kön­nen Sie über­all mie­ten, wich­tig ist es daher natür­lich abzu­wä­gen, wo die Bot­schaft am ehes­ten auf Ihre Ziel­grup­pe trifft. Wenn Sie medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal benö­ti­gen, könn­ten Sie sich bei­spiels­wei­se in unmit­tel­ba­rer Nähe eines Kli­ni­kums nach Pla­kat­wän­den umschau­en. Oder aber Sie suchen nach Ver­bän­den und Ver­tre­tun­gen, in denen sich Men­schen zusam­men­fin­den, deren Aus­bil­dung zu Ihrem Stel­len­pro­fil passt.

Die Gestal­tung von Pla­kat­wän­den stellt aller­dings eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar, denn hier kön­nen Sie nicht ein­fach Ihren Stel­len­an­zei­gen­text pla­ka­tie­ren. Wich­tig ist, dass Gra­fik und ein kur­zer, prä­gnan­ter Text für viel Auf­merk­sam­keit sor­gen – häu­fig wer­den daher humor­vol­le Gestal­tun­gen gewählt. Auf kei­nen Fall feh­len darf die Anga­be eines kur­zen Links, der zu Ihrer Web­site führt z.B. IhrUnternehmen.de/bewerben.

Online haben Sie bei­spiel­wei­se bei eini­gen Anbie­tern die Mög­lich­keit, sich ver­füg­ba­re Pla­kat­wän­de in der bevor­zug­ten Regi­on direkt anzei­gen zu las­sen. Zie­hen Sie für deren Gestal­tung unbe­dingt einen Pro­fi hin­zu. 

11. Firmenzeitung

Ver­öf­fent­li­chen Sie regel­mä­ßig eine Fir­men­zei­tung, die von Mit­ar­bei­tern und Kun­den gele­sen wird? Dann nut­zen Sie die­se sicher auch, um offe­ne Stel­len dar­in anzu­zei­gen? Das muss übri­gens nicht immer in Form einer Anzei­ge, wie Sie sie aus der Tages­zei­tung ken­nen, gesche­hen. Im Gegen­teil, gera­de die eige­ne Fir­men­zei­tung bie­tet die Mög­lich­keit, Adver­to­ri­als zu schrei­ben und zu bebil­dern, die Ein­blick in das Unter­neh­men oder in jene Abtei­lung bie­ten, für die neue Mit­ar­bei­ter gesucht wer­den.

Hier kön­nen Sie also anspre­chen­de, span­nen­de, infor­ma­ti­ve Tex­te schrei­ben, Bil­der von der Arbeits­um­ge­bung und den Mit­ar­bei­tern hin­zu­fü­gen und eben­falls auf Ihre Website/Karriereseiten ver­wei­sen. 

Anspre­chen­de Adver­to­ri­als zu schrei­ben und zu gestal­ten ist aller­dings eine Kunst für sich. Beauf­tra­gen Sie daher am bes­ten Pro­fis mit die­ser Auf­ga­be.

12. Empfehlungsprogramm für Ihre Mitarbeiter

Geben Sie kei­ne eige­ne Fir­men­zei­tung her­aus, suchen Sie den­noch nach Mög­lich­kei­ten, auch intern publik zu machen, wel­che Stel­len gera­de zu beset­zen ist. Häu­fig wis­sen Mit­ar­bei­ter dies bereits, kom­men aber nicht auf die Idee, dass sie selbst poten­zi­el­le Bewer­ber im Bekann­ten­kreis haben. 

Hän­gen Sie Pla­ka­te auf oder ver­öf­fent­li­chen Sie Mit­tei­lun­gen am Schwar­zen Brett und brin­gen Sie auf die­se Wei­se das inter­ne Emp­feh­lungs­mar­ke­ting in Schwung. Ach­ten Sie aber auch bei die­ser Form der Bewer­ber­su­che dar­auf, die Mit­tei­lun­gen attrak­tiv zu gestal­ten und nicht ein­fach etwas auf einen Zet­tel zu krit­zeln, was dann kein Mensch lesen kann und wird. 

Die Bewer­ber­su­che über Mit­ar­bei­ter ist kos­ten­güns­tig und effi­zi­ent, da Ihre Mit­ar­bei­ter am bes­ten wis­sen, wer zum Unter­neh­men passt und was in den ein­zel­nen Abtei­lun­gen zu tun ist. Sie kön­nen den Anreiz erhö­hen, indem Sie Prä­mi­en für die erfolg­rei­che Ver­mitt­lung in Aus­sicht stel­len. 

13. Magnetschilder auf Firmenfahrzeugflotte

Die eige­ne Fahr­zeug­flot­te muss nicht allein der Logis­tik die­nen, sie eig­net sich auch per­fekt als Wer­be­flä­che. Auf Magnet­schil­der, die leicht anzu­brin­gen und zu ent­fer­nen sind, las­sen sich kur­ze prä­gnan­te Stel­len­an­zei­gen dru­cken. Zusätz­lich haben Sie Gestal­tungs­spiel­raum bei der Aus­wahl von Far­ben und For­men der Magnet­schil­der.

Magnet­schil­der sind kos­ten­güns­tig in der Anschaf­fung und las­sen sich pro­blem­los mehr­fach ver­wen­den. Falls Ihr Stel­len­an­ge­bot also nicht sehr spe­zi­ell gehal­ten sein muss, for­mu­lie­ren Sie den Text so, dass er sich für ver­schie­de­ne Posi­tio­nen eig­net. Ach­ten Sie dar­auf, dass der Betrach­ter sich die Kon­takt­an­ga­ben leicht ein­prä­gen kann. Falls Sie auf eine Web­site ver­wei­sen, soll­te die URL kurz sein, so kurz, wie es irgend geht. Ist Ihre Web­sei­ten­adres­se lang, emp­feh­le ich, eine Kurz­form zu erwer­ben wie bei­spiels­wei­se IhrUnternehmen.de/Jobs oder IU.de/jetzt-bewerben.

Ein Nach­teil von Magnet­schil­dern ist natür­lich, dass Sie nur sehr wenig Text dar­auf unter­brin­gen kön­nen. Fällt es Ihnen schwer, zu bestim­men, was unbe­dingt gesagt wer­den muss und was eher nicht und wel­che Far­ben, For­men, Grö­ßen zu Ihren Fahr­zeu­gen pas­sen, las­sen Sie sich von einem Anzei­gen­spe­zia­lis­ten eine Vor­la­ge erstel­len. 

14. Taxiwerbung außen und innen

Ist kei­ne eige­ne Fahr­zeug­flot­te vor­han­den, nut­zen Sie doch Taxis oder öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel, um auf vakan­te Stel­len auf­merk­sam zu machen. Taxis sind im gesam­ten Stadt­ge­biet und dar­über hin­aus unter­wegs und wer­den in meh­re­ren Schich­ten gefah­ren. Die Stel­len­an­zei­ge ver­hilft damit auch dazu, klei­ne Unter­neh­men bekann­ter zu machen. 

Taxi­wer­bung außen wird zumeist per Foli­e­rung ange­bracht. Es gibt aller­dings auch Dach­wer­be­trä­ger für Taxis, die sich monats­wei­se buchen las­sen. Der Vor­teil: Die Dach­wer­be­trä­ger befin­den sich direkt auf Augen­hö­he des Betrach­ters. Ähn­lich ver­hält es sich bei Foli­en, die an Bus­sen und Bah­nen ange­bracht wer­den. 

Platz für Ihre Stel­len­an­zei­ge fin­det sich auch im Inne­ren eines Fahr­zeugs. Im Taxi zum Bei­spiel auf der Rück­sei­te der vor­de­ren Kopf­stüt­zen. Oder als klei­ne Kärt­chen zum Mit­neh­men. In Bus­sen und Bah­nen sind Hal­te­run­gen für Fly­er und Co ange­bracht. 

Den­ken Sie bei allen Vari­an­ten dar­an: Sie wol­len rasch und auf engs­tem Raum Auf­merk­sam­keit erzeu­gen und die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen her­vor­he­ben. Schließ­lich müs­sen Inter­es­sen­ten auch wis­sen, an wen Sie sich wen­den kön­nen oder wo sie mehr Infor­ma­tio­nen bekom­men. Häu­fig wer­den daher auch schon QR-Codes für Taxi­wer­bung ver­wen­det.

15. Aushang in Fachhochschulen und Universitäten

Auf­grund des Fach­kräf­te­man­gels wird Unter­neh­men gene­rell emp­foh­len, die Füh­ler recht­zei­tig an Fach­hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten aus­zu­stre­cken, indem sie Prak­ti­ka und Hos­pi­ta­tio­nen anbie­ten. 

Den­ken Sie auch bei der Beset­zung vakan­ter Stel­len an die­se aka­de­mi­schen Aus­bil­dungs­stät­ten. Zwar mag die Chan­ce, dass Sie sofort einen geeig­ne­ten Bewer­ber fin­den, der gera­de sei­nen Abschluss gemacht hat, gering sein. Aber da bestimm­te Bran­chen ohne­hin oft mona­te­lang nach neu­en Mit­ar­bei­tern suchen müs­sen, lohnt sich der gerin­ge Auf­wand alle­mal. 

Zudem ken­nen Stu­die­ren­de ande­re Men­schen, die in dem Bereich tätig sind, für den sie einen Abschluss anstre­ben. Viel­leicht ist jemand dar­un­ter, der mit sei­ner bis­he­ri­gen Posi­ti­on unzu­frie­den ist und gern zu Ihnen wech­seln wür­de? Auch hier kön­nen Sie gege­be­nen­falls mit Ver­mitt­lungs­prä­mi­en arbei­ten. 

Grund­sätz­lich soll­ten die Anrei­ze aber immer von Ihrem Unter­neh­men und der ange­bo­te­nen Posi­ti­on aus­ge­hen. For­mu­lie­ren und gestal­ten Sie daher auch Aus­hän­ge für Fach­hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten beson­ders anspre­chend. 

Als nach­tei­lig emp­fin­den es man­che Unter­neh­men, dass die Bewer­ber von Hoch­schu­len und Unis noch kei­ne aus­ge­präg­te Berufs­er­fah­rung mit­brin­gen. Den­ken Sie daher auch dar­an, wie Sie die Bewer­ber auf die Tätig­keit vor­be­rei­ten und even­tu­ell „nach­schu­len“ wol­len. 

16.Studentenzeitungen

Stu­den­ten­zei­tun­gen wer­den von Stu­die­ren­den und/oder für Stu­die­ren­de gemacht. Sie infor­mie­ren über rele­van­te The­men; als Bei­la­gen oder Son­der­aus­ga­ben von Zei­tun­gen wie der ZEIT oder der FAZ sind sie the­ma­tisch stark an Berufs­ein­stieg und Kar­rie­re ori­en­tiert. Hier bie­tet sich eine wei­te­re Gele­gen­heit, Stel­len­an­zei­gen mit Bezug zur gewünsch­ten Ziel­grup­pe unter­zu­brin­gen.

Zeit­schrif­ten, die einst von Stu­die­ren­den selbst her­aus­ge­ge­ben wur­den, wie bei­spiels­wei­se Cam­pus wer­den heu­te von Ver­la­gen publi­ziert und bedie­nen ein brei­tes The­men­spek­trum. Hin­zu kom­men noch Zei­tun­gen, wie sie bei­spiels­wei­se die Stu­die­ren­den­ver­tre­tun­gen her­aus­ge­ben. Auch hier las­sen sich Stel­len­an­zei­gen unter­brin­gen.

Am Aus­druck „Stu­die­ren­de“, den ich an die­ser Stel­le ver­wen­de, mer­ken Sie schon, wor­auf es in die­sem Fall beson­ders ankommt: Stu­den­ten und Stu­den­tin­nen sind es gewohnt, dass bei­de Geschlech­ter ange­spro­chen wer­den. (Und in Zukunft viel­leicht auch noch ein drit­tes.) Ach­ten Sie in Ihren Anzei­gen­tex­ten, in Bil­dern und Gra­fi­ken also dar­auf, dass die­se nicht als dis­kri­mi­nie­rend emp­fun­den wer­den kön­nen.

17. Wurfsendung im Ort 

Die gute alte Wurf­sen­dung ist eher sel­ten gewor­den – und gera­de das birgt die Chan­ce, sie für die eige­nen Zwe­cke zu nut­zen. Unter einer Wurf­sen­dung wer­den Hand­zet­tel ver­stan­den, die von Ver­tei­lern in den Brief­kas­ten ein­ge­wor­fen, in Fuß­gän­ger­zo­nen ver­teilt oder auch per Post aus­ge­lie­fert wer­den. 

Wurf­sen­dun­gen soll­ten mit einer mög­lichst kla­ren, leicht zu ver­ste­hen­den Bot­schaft daher­kom­men und gra­fisch so gestal­tet sein, dass sie sich gegen ande­re Rekla­me­zet­tel abhe­ben. Der Emp­fän­ger muss mit allen Mit­teln dazu gebracht wer­den, sich den Wurf­zet­tel genau­er anzu­schau­en. Dies geschieht zumeist durch die Ein­bin­dung von Eye­cat­chern, durch gra­fi­sche Ele­men­te, die bestimm­te Infor­ma­tio­nen her­vor­he­ben. 

Da Wurf­sen­dun­gen nicht an eine bestimm­te Ziel­grup­pe gerich­tet sind, ist es Glücks­sa­che, ob Sie damit die rich­ti­gen Bewer­ber errei­chen. Sie erhö­hen die Chan­ce deut­lich, wenn Sie die Hand­zet­tel dort ver­tei­len las­sen, wo sich erfah­rungs­ge­mäß vie­le Per­so­nen mit pas­sen­der Aus­bil­dung ein­fin­den. Auch ein Appell kann Wir­kung zei­gen, bei­spiels­wei­se in der Form, dass Sie den Leser auf­for­dern, die Wurf­sen­dung gege­be­nen­falls an Bekann­te oder Ver­wand­te, die für die Posi­ti­on infra­ge kom­men, wei­ter­zu­ge­ben.