Mitarbeiter finden mit YouTube Videos

Apple Recruiter Video: (M)ein Traum wird wahr!

Apple will Mit­ar­bei­ter fin­den mit einem Recrui­ting­vi­deo. Gut so. End­lich, nach TV-Spot zu iMac, iPad und iPho­ne nun ein iRe­crui­ting-Video von Apple Inc.! Das Video, die Bil­der, die Emo­tio­nen. Apple gibt mal wie­der sein Bes­tes und sucht die Bes­ten. Und gewährt uns Nor­mal­sterb­li­chen daher Ein­blick ins Haupt­quar­tier. In einem Apple Recrui­ter Video erfah­ren wir von Der­rick, Joel, Lucia­na und ande­ren bewähr­ten Apple-Mit­ar­bei­tern, wie es ist, bei God­fa­ther him­s­elf zu arbei­ten. „Der Grund, war­um du hier bist, war­um du ein­ge­stellt wirst: Du bist der Bes­te auf dei­nem Gebiet oder du hast das Poten­zi­al dazu, der Bes­te auf dei­nem Gebiet zu sein.“ Klar, das bedeu­tet: Auch die Bewer­ber müs­sen alles geben, wol­len sie dabei sein. So etwas wie „gut genug“ gibt es bei Apple nicht. Es muss ein­fach das Bes­te sein.

Versprechen Nummer 1: viel harte Arbeit

Wer mich kennt, kennt mei­ne Begeis­te­rung seit 1987 für Apple. Für einen Gra­fik-Desi­gner ver­steht sich das fast von selbst. Als Anzei­gen­spe­zia­list wer­de ich dar­in noch bestärkt. Denn der kur­ze Clip ist schlicht­weg per­fekt. Er stellt poten­zi­el­len Bewer­bern vor Augen, was sie bei Apple erwar­tet. Er ver­deut­licht ihnen: Wenn du bei uns ein­ge­stellt wirst, hast du es geschafft. Dann gehörst du zu den Bes­ten. Er stellt klar her­aus: Bei uns erwar­tet dich ver­dammt viel Arbeit. Ein­fach wird es nicht. Kein ein­zi­ges Wort dage­gen über ein Bom­ben­ge­halt, Urlaub und Son­der­kon­di­tio­nen. Nicht not­wen­dig.

Versprechen Nummer 2: Bedeutung

Natür­lich hat Apple gegen­über einem mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men aus irgend­ei­nem Teil die­ser Repu­blik alle Vor­tei­le des Welt­kon­zerns. Aber was an dem Clip so über­zeugt: Man ver­sucht nicht, Mit­ar­bei­ter mit güns­ti­gen Kon­di­tio­nen zu locken. Der Clip ver­spricht etwas viel Wert­vol­le­res als Reich­tum: Zuge­hö­rig­keit, Freu­de, Bedeu­tung. Wenn du bei Apple arbei­test, so sug­ge­riert er, bist du wirk­lich bedeu­tungs­voll. Denn du arbei­test an etwas mit, „was grö­ßer ist als du selbst.“ Du wächst qua­si über dich hin­aus und berei­cherst dadurch die Welt.

Versprechen Nummer 3: Du gehörst zu uns

Auf beein­dru­cken­de Wei­se zeigt Apple, wie sich die Suche nach den Bes­ten mit einer selbst­be­wuss­ten Image­wer­bung ver­bin­det. Denn all die­se Aus­sa­gen wer­den natür­lich auch in Rich­tung Kun­de getä­tigt. Wenn wir etwas Gutes geschaf­fen haben, dann ruhen wir nicht, bis wir etwas noch Bes­se­res her­vor­ge­bracht haben. Unab­läs­sig. Mit all unse­rer Kraft und das auch noch in einer hei­te­ren Atmo­sphä­re, in der alle gleich sind. Gleich wel­cher Natio­na­li­tät oder Haut­far­be. Gleich in wel­cher Posi­ti­on. Wir sind ein Team und du kannst dazu­ge­hö­ren.

Also, allen, die einen Ein­blick in das Werk und die Arbeits­wei­se von Der­rick, Joel und Lucia­na erhal­ten und dazu noch wis­sen wol­len, wie gute Video-Wer­bung funk­tio­niert, sei der Clip emp­foh­len:

Und für all jene, die „nur” in einem der welt­weit vor­han­de­nen Apple-Stores arbei­ten möch­ten, gibt es eben­falls ein Moti­va­ti­ons­vi­deo:

Neue Mitarbeiter finden mit einem innovativen Firmengebäude?

Wer mehr sehen möch­te, schaut sich noch die eben­falls neu ver­öf­fent­lich­ten Bil­der in der Apple-Gazet­te an. Alter­na­tiv ein Blick in die Zukunft. So sieht das geplan­te neue „Space­ship” HQ der Apple, Inc. aus. Ich bin dann mal hin und weg.

Update 2018: Hoffnung für KMUs.

Seit 2012 hat sich viel getan. Das Apple „Space­ship“, offi­zi­ell nun Apple Park, ist fer­tig­ge­stellt und von den Apple Ange­stell­ten bezo­gen wor­den. Nicht alles ist so per­fekt, wie es scheint, oder sieht das etwa nur die Pres­se so ?;)

Gleich­zei­tig haben sich gene­rell das Ver­ständ­nis und der Umgang mit Bewer­bungs­vi­de­os geän­dert. Es muss nicht zwin­gend ein von pro­fes­sio­nel­len Video­mar­ke­ti­n­agen­tu­ren gedreh­ter Hoch­glanz­clip sein. Jedes klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men kann nun von heu­te auf mor­gen ein Image­vi­deo zur Mit­ar­bei­ter­ge­win­nung online stel­len. Und mit Image­vi­deo mei­ne ich – dass ein authen­ti­sches Image ver­mit­telt wird.

Der nach­fol­gen­de Arti­kel (mit Video) zeigt bei­spiels­wei­se, wie ein Renn­fah­rer und „You­Tuber“ auf unkon­ven­tio­nel­le Wei­se einen neu­en Kame­ra­mann sucht.

Und es geht noch ein­fa­cher und güns­ti­ger, auch für den nach Azu­bis suchen­den Gla­ser­meis­ter vom Land. Ein­fach das Smart­pho­ne gezückt, auf dem Hin­ter­hof einen klei­nen Clip gedreht und schon kann die (Bewerber-)Post abge­hen. Über 1,5 Mil­lio­nen Video­auf­ru­fe sind ein beein­dru­cken­der Beleg dafür, dass gro­ße Reich­wei­te nicht inter­na­tio­na­len Kon­zer­nen vor­be­hal­ten ist.

Wei­ter­lei­tung zum Video und zur Face­book-Sei­te der Gla­se­rei Sterz in Lan­gen.