Stellenangebote schreiben (lassen). Ansprechend anders

Jedes Stel­len­an­zei­ge erfüllt min­des­tens zwei Funk­tio­nen: Zum einen suchen Sie hier­über qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter. Zum ande­ren stel­len Sie sich als Unter­neh­men nach außen hin dar, betrei­ben also Image­wer­bung. Wäh­rend es ein­fach zu ver­mit­teln ist, dass die Gestal­tung einer Stel­len­an­zei­ge die­sem Umstand geschul­det sein muss, dass sie emo­tio­nal berüh­ren und Ihr Unter­neh­men ange­mes­sen prä­sen­tie­ren muss, wer­den beim Text für die Stel­len­an­zei­ge all­zu oft Abstri­che gemacht. Und so fin­den wir rei­hen­wei­se Beschrei­bun­gen und nett gemein­te Auf­lis­tun­gen, in denen die immer glei­chen Anfor­de­run­gen gebets­müh­len­ar­tig rezi­tiert wer­den.

Kannst glei ofanga?

Sind Sie ein Hero oder ein Nin­ja? Ein Rock­star oder ein Geni­us? Nichts davon trifft auf Sie zu? Dann wer­den Sie, falls sich ein Trend, den die Betrei­ber der Meta­job­such­ma­schi­ne joblift.de unter die Lupe genom­men haben, fort­setzt, in Zukunft als Stel­len­be­wer­ber wohl nicht mehr infra­ge kom­men.

Stellenanzeigengestaltung für Heizungsbauer

Stel­len­an­zei­gen­ge­stal­tun­gen benö­ti­gen einen Eye­cat­cher! Anzei­gen­wer­bung die sich durch­set­zen will, voll­kom­men unab­hän­gig, ob es sich um Pro­dukt­wer­bung oder um eine Stel­len­aus­schrei­bung han­delt, muss aus dem öden Gestal­tungs­ei­n­er­lei her­vor­tre­ten. Das bedeu­tet gera­de nicht, dass Sie nun alles, was Sie haben, in die Waag­scha­le wer­fen. Statt­des­sen soll­ten Sie genau über­le­gen, wel­che Infor­ma­ti­on Sie mit der Ver­öf­fent­li­chung der Stel­len­an­zei­ge geben und wel­che eben nicht.

Typische Floskeln in Stellenanzeigen vermeiden

Fle­xi­bel, team­fä­hig, moti­viert, dyna­misch & enga­giert … wer regel­mä­ßig Stel­len­an­zei­gen ana­ly­siert, gelangt rasch zu der ver­blüf­fen­den Erkennt­nis, dass die Anfor­de­run­gen an Stel­len­be­wer­ber sich in ganz unter­schied­li­chen Unter­neh­men und Bran­chen glei­chen wie ein Ei dem ande­ren. „Fle­xi­bel, team­fä­hig, moti­viert“ soll er (oder sie) sein, über „gute“, bes­ser noch „aus­ge­zeich­ne­te Kennt­nis­se“ in Was-auch-immer ver­fü­gen, zu den Bes­ten sei­nes Jahr­gangs gehö­ren, ach, und wenn er oder sie dann noch etwas Berufs­er­fah­rung mit­bräch­te, sich aber mit der Juni­or­po­si­ti­on abfin­den könn­te …

Peinliche Personalsuche mit selbst getexteten Stellenanzeigen

Wer ist attrak­ti­ver – Ihr neu­er Mit­ar­bei­ter oder Ihre Stel­len­be­schrei­bung? Über­flüs­si­ge Text­pein­lich­kei­ten bei selbst­ge­mach­ten Stel­len­an­zei­gen sind unnö­tig. Soll Ihr neu­er Mit­ar­bei­ter attrak­tiv sein oder haben Sie eine sol­che Stel­le zu beset­zen? Sex sells, aber Attrak­ti­vi­tät von Mit­ar­bei­tern ist außer­halb der Mode­bran­che sicher kein Güte­kri­te­ri­um. Und war auch nicht wirk­lich gemeint, als ein Bau­un­ter­neh­men unlängst nach einem „attrak­ti­ven Bau­füh­rer“ such­te.