Stellenanzeigen texten. So texten, dass Sie bessere Bewerber erhalten.

Stellenanzeigen texten nach Checkliste – das funktioniert nicht wirklich. Wie Sie aussagekräftige und begeisternde Stellenanzeigen formulieren und wann oder warum es doch manchmal besser sein kann, diese Kunst zu delegieren, erfahren Sie aus diesem Beitrag.

Sie müs­sen oder wol­len eine Stel­len­an­zei­ge tex­ten aber irgend­wie will der Anfang nicht so recht gelin­gen? Sie haben bereits mehr­fach ange­setzt, aber Ihre Stel­len­an­zei­ge über­zeugt nicht ein­mal Sie selbst? Dann haben Sie jetzt zwei Mög­lich­kei­ten.

1. Sie dele­gie­ren das Tex­ten Ihrer Stel­len­an­zei­ge an einen Pro­fi.
2. Sie atmen ein­mal ein und ein­mal aus. Und beant­wor­ten sich dann ganz ehr­lich die fol­gen­de Fra­ge:

 

Habe ich über­haupt Lust dazu, die Stel­len­an­zei­ge selbst zu tex­ten?
Falls die Ant­wort nega­tiv aus­fällt, gehen Sie zurück zu Ant­wort 1. Fällt die Ant­wort posi­tiv aus, sind Sie schon fast am Ziel. Denn nur, wer mit Begeis­te­rung schreibt, kann über­zeu­gen.

 

Stellenanzeigen texten:
Finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen

Gehen wir einen Schritt wei­ter und fra­gen wir:

Woher stammt Ihre Begeis­te­rung? War­um ist es gut, sich auf Ihre Stel­len­aus­schrei­bung zu bewer­ben? War­um lie­ben Sie Ihr Unter­neh­men, so wie es ist? Was schät­zen Sie an Ihren Mit­ar­bei­tern und was an den Pro­duk­ten, die Sie her­stel­len oder ver­kau­fen, den Ser­vices und Dienst­leis­tun­gen, die Sie anbie­ten?

Sie müs­sen die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen nicht gleich in sti­lis­tisch per­fek­te Aus­sa­gen über­füh­ren. Sie soll­ten sich aber zunächst ein­mal in Stim­mung brin­gen, sprich: Das Beson­de­re an Ihrem Unter­neh­men her­aus­ar­bei­ten.

Gehen Sie dann wei­ter und arbei­ten Sie sich an fol­gen­den Fra­ge­stel­lun­gen ab:

  • Wie stel­len Sie sich einen Bewer­ber vor, der am bes­ten ins Team passt?
  • Was soll die Per­son tun und was muss sie dafür kön­nen?
 

Werden Sie konkret und präzisieren Sie Ihre Vorstellungen

Ver­su­chen Sie die­se Fra­gen so kon­kret wie mög­lich zu beant­wor­ten. Stel­len Sie fest, dass Sie kei­ne kon­kre­ten Ant­wor­ten geben kön­nen, dann haben Sie den Grund für Ihre vor­aus­ge­hen­de Schreib­blo­cka­de bereits gefun­den. Denn nie­mand kann span­nend über etwas schrei­ben, was er nicht kennt. Das bemer­ken Sie selbst am bes­ten, wenn Sie sich im bekann­ten Einer­lei der Stel­len­an­zei­gen umschau­en.

Jedes der Unter­neh­men, das sich mit sol­chen Stel­len­aus­schrei­bun­gen prä­sen­tiert, stellt zu Beginn sei­ne Ein­zig­ar­tig­keit her­aus. Prä­sen­tiert sich wie ein Welt­markt­füh­rer, hat die höchs­ten Qua­li­täts­stan­dards oder tritt als Start-up mit einer Idee auf den Markt, die zuvor nie­mand hat­te.

Aber sobald es dann um die kon­kre­te Tätig­keits­be­schrei­bung, um das Stel­len- und um das Bewer­ber­pro­fil geht, glei­chen sich die Anzei­gen­tex­te wie ein Ei dem ande­ren. Plötz­lich ist die Ein­zig­ar­tig­keit ver­ges­sen und man sucht den schnö­den Inge­nieur, dem nichts zu schwer ist, der

  • zuver­läs­sig,
  • belast­bar,
  • team­fä­hig,
  • kom­mu­ni­ka­tiv,
  • fle­xi­bel,
  • lösungs­ori­en­tiert …

an irgend­wel­chen dubio­sen Pro­jek­ten mit­ar­bei­tet oder irgend­was plant und koor­di­niert.

Tun Sie sich und Ihrem Unter­neh­men einen Gefal­len. Schrei­ben Sie einen sol­chen Text nicht ein wei­te­res Mal ab und um. Sie suchen nicht irgend­wen für irgend­was. Sie haben kon­kre­te Vor­stel­lun­gen und die müs­sen Sie nun prä­zi­sie­ren. Und falls es dar­an fehlt, hilft es, dass Sie zunächst ein­mal die Abtei­lung auf­su­chen, für die ein neu­er Mit­ar­bei­ter gesucht wird. Fra­gen Sie das Kol­le­gi­um, was man kön­nen, wis­sen und wie man so sein soll­te, um ins Team zu pas­sen. Erst dann kön­nen Sie defi­nie­ren, was „team­fä­hig“ für Ihr Unter­neh­men über­haupt bedeu­tet.

 

Was haben Sie, was andere nicht haben?

Haben Sie die benö­tig­ten Infor­ma­tio­nen zusam­men, folgt Schritt drei: Was haben Sie zu bie­ten, das über eine leis­tungs­ge­rech­te Ver­gü­tung und das Fir­men­han­dy hin­aus­geht? Natür­lich geht es immer auch um Geld, Urlaub, Sozi­al­leis­tun­gen. Aber wie ist es um den Zusam­men­halt bestellt, um Fir­menevents, Büro­hund, Fami­li­en­zei­ten, Wei­ter­bil­dung, Raum, sich auch per­sön­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, das Gefühl, nicht nur ein Ange­stell­ter unter vie­len zu sein, son­dern eine Per­son, auf die es ankommt? Wie ist der Tages­ab­lauf bei Ihnen gere­gelt und gibt es dar­in High­lights?

Haben Sie die W-Fra­gen (war­um, was, wer, wofür, wel­che Ent­loh­nung) ernst­haft zu beant­wor­ten ver­sucht, gestal­tet das Schrei­ben selbst sich schon deut­lich ein­fa­cher. Berück­sich­ti­gen Sie hier­für die fol­gen­den Tipps:

 

Jetzt geht’s richtig los:
das Stellenangebot ausformulieren und verbessern

Ver­zich­ten Sie, soweit es geht, auf Flos­keln. Attri­bu­te wie „team­fä­hig“ oder „lösungs­ori­en­tiert“ oder „fle­xi­bel“ sind und blei­ben Flos­keln, wenn Sie die­se nicht mit Leben fül­len kön­nen, wenn Sie nicht kon­kret benen­nen kön­nen, was sie in Ihrem Unter­neh­men bedeu­ten. Ob Sie die­se Attri­bu­te über­haupt benö­ti­gen, mer­ken Sie, wenn Sie anfan­gen, Sie zu defi­nie­ren. Und sobald Sie damit anfan­gen, fal­len Ihnen bestimmt auch Begrif­fe ein, die es bes­ser tref­fen. Oder eben nicht, dann blei­ben Sie dabei, plat­zie­ren sie aber sinn­voll und ver­wen­den sie nicht als öde Anein­an­der­rei­hung nichts­sa­gen­der Eigen­schaf­ten.

 

Verlocken statt verheißen

Ver­su­chen Sie immer so kon­kret wie mög­lich zu wer­den. Sie müs­sen nicht alles beschrei­ben, was der Ser­vice­tech­ni­ker bei Ihnen zu tun bekommt, aber es soll­te gelin­gen, ihm einen Ein­blick zu ver­mit­teln, was wich­ti­ge Auf­ga­ben­stel­lun­gen sind. For­mu­lie­ren Sie posi­tiv, stel­len Sie kon­kre­te Bezü­ge her, die ver­lo­ckend erschei­nen. Es ist gut, wenn Ihr Unter­neh­men 10.000 Mit­ar­bei­ter hat. Aber es ist eine schreck­li­che Vor­stel­lung, einer von 10.000 zu sein. Stel­len Sie dem neu­en Mit­ar­bei­ter dann lie­ber sei­ne Abtei­lung vor.

 

Merkmale beschreiben, ohne sie zu benennen

Mög­li­cher­wei­se haben Sie die Erfah­rung gemacht, dass bestimm­te Cha­rak­te­re am bes­ten ins Unter­neh­men pas­sen. Viel­leicht möch­ten Sie eine bestimm­te Alters­grup­pe anspre­chen, bevor­zugt weib­li­che Bewer­ber ins Boot holen oder bestimm­te Natio­na­li­tä­ten eher aus­schlie­ßen, weil es zwi­schen jenen und den Mit­ar­bei­tern ande­rer Natio­na­li­tä­ten, die bereits bei Ihnen arbei­ten, oft Ärger gibt. Sie wis­sen natür­lich, dass das all­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz es zurecht ver­bie­tet, sol­che Merk­ma­le in eine Stel­len­an­zei­ge auf­zu­neh­men.

Mög­lich ist es jedoch, bestimm­te Anfor­de­run­gen schon über For­mu­lie­run­gen, Bil­der oder Beschrei­bun­gen des Unter­neh­mens und der Tätig­keit her­vor­zu­he­ben. Wenn es ein jun­ges Team ist, indem man ein­an­der duzt, dann schrei­ben Sie auch in einer jun­gen Spra­che und behal­ten Sie das Duzen bei. Wenn der Bewer­ber kör­per­lich extrem belast­bar sein muss, dann schil­dern Sie kurz eine typi­sche Situa­ti­on, für die das zutrifft. Und wenn Sie einen beson­ders intel­li­gen­ten Kopf suchen, der einen IQ von min­des­tens 140 hat, dann las­sen Sie den Bewer­ber doch zunächst ein kniff­li­ges mathe­ma­ti­sches Rät­sel lösen, des­sen Ant­wort eine Chif­fre ergibt, die im Anschrei­ben auf­tau­chen muss.

Der Vor­teil: Sie müs­sen sich selbst noch ein­mal damit befas­sen, ob Sie Vor­ur­tei­le gegen bestimm­te Bewer­ber­ty­pen hegen oder ob es ernst zu neh­men­de Grün­de dafür gibt, dass Sie eine kin­der­lo­se Mitt­drei­ßi­ge­rin mit Por­tu­gie­sisch­kennt­nis­sen suchen.

 

Textumfang: Ein bisschen mehr als nur die Würze sollte es schon sein

Was die Text­län­ge angeht: Sofern Sie die Stel­len­aus­schrei­bung für die Kar­rie­re­sei­te Ihrer Web­site for­mu­lie­ren, gibt es hier­zu kei­ne Beschrän­kun­gen. Zwar heißt es oft, in der Kür­ze lie­ge die Wür­ze, aber ohne Brat­kar­tof­feln schme­cken Salz und Pfef­fer auch nicht.

Umge­kehrt müs­sen Sie einen Text nicht künst­lich auf­blä­hen, nur um eine bestimm­te Wort­zahl zu errei­chen. Sagen Sie, was gesagt wer­den muss.

For­mu­lie­ren Sie, wie Sie es selbst gern lesen wür­den (oder ver­set­zen Sie sich in die Ziel­grup­pe und deren spe­zi­fi­sche Spra­che hin­ein). Abwechs­lung brin­gen Sie auch ins Spiel, wenn Sie zusätz­lich ande­re Stim­men zu Wort kom­men las­sen. So kön­nen Sie bei­spiels­wei­se jede Anzei­ge mit einem Zitat eines Mit­ar­bei­ters begin­nen las­sen. Auf der Web­site dann auch gern mit Foto die­ses Mit­ar­bei­ters oder gleich der gan­zen Crew.

 

Die Pause macht die Musik: Lassen Sie Ihre Anzeige ruhen

Ist Ihre Anzei­ge fer­tig, las­sen Sie sie min­des­tens 24 Stun­den ruhen. Schlie­ßen Sie das Schreib­pro­gramm oder legen Sie Stift und Notiz­block bei­sei­te. Gehen Sie durchs Unter­neh­men oder auf die nächs­te Bau­stel­le, auf der Ihre Mit­ar­bei­ter gera­de ein­ge­setzt sind, und hal­ten Sie Augen und Ohren offen. Erken­nen Sie wie­der, was Sie beschrie­ben haben? Haben Sie etwas Wesent­li­ches ver­ges­sen? Füh­len Sie sich mit einer For­mu­lie­rung unwohl?

Neh­men Sie dann nach Ablauf der War­te­frist die Anzei­ge noch ein­mal zur Hand, bes­sern Sie nach und bear­bei­ten Sie jetzt die Fein­hei­ten: Sit­zen die Kom­mas an der rich­ti­gen Stel­le? Bemer­ken Sie unschö­ne Wort­wie­der­ho­lun­gen (um Alter­na­ti­ven zu fin­den, kön­nen Sie ein Syn­onym­le­xi­kon ver­wen­den)? Sind die Absät­ze les­bar und haben Sie auf schnö­de Anein­an­der­rei­hun­gen ver­zich­tet? Wird Ihr Unter­neh­men auf eine Wei­se sicht­bar, die Sie sich wün­schen? Wür­den Sie sich gespannt auf­rich­ten und sofort eine Bewer­bung abschi­cken, wenn Sie auf der Suche nach einer sol­chen Vakanz wären?

 

Und wenn Sie 1001 Tipp lesen:
Schreiben bedeutet nicht, Checklisten abzuhaken

Sie haben bis hier­hin gele­sen und sich an der ein oder ande­ren Stel­le viel­leicht schon gefragt, ob das alles nicht viel­leicht ein wenig über­trie­ben ist. Ob es nicht ein­fa­cher geht, so nach dem Mot­to: Mit die­sen 10 Tipps fin­den Sie sofort den rich­ti­gen Stel­len­be­wer­ber. Einer Check­lis­te, die Sie befol­gen und abha­ken kön­nen. Dann fra­ge ich Sie: Wie vie­le die­ser Check­lis­ten haben Sie schon gele­sen und was hat es Ihnen und Ihrem Unter­neh­men gebracht?

Stel­len­an­zei­gen schrei­ben, die wir­ken, ist eine Kunst, kei­ne Wis­sen­schaft. Nicht umsonst gibt es dafür Pro­fis, die sich ganz auf das For­mu­lie­ren sol­cher Anzei­gen spe­zia­li­siert haben. Das Schrei­ben aller­dings ist nur die eine Sei­te der Kunst. Die ande­re besteht in der attrak­ti­ven Gestal­tung Ihrer Anzei­ge und im Auf­fin­den poten­zi­el­ler Bewer­ber, denen die Anzei­ge auf­fal­len soll, sodass sie die­se über­haupt lesen.

 

Hand in Hand zur Stellenanzeige: Gestaltung, Texterstellung und Marketing für die Besetzung Ihrer Vakanzen

Für die Gestal­tung Ihrer Anzei­ge ste­he ich Ihnen als Stel­len­an­zei­gen­spe­zia­list (Print und Web) gern bera­tend und aus­füh­rend zur Sei­te. Dar­über hin­aus prä­sen­tie­re ich Ihnen Vor­schlä­ge, wie und wo Sie Ihre Anzei­gen am bes­ten einer gro­ßen Ziel­grup­pe zugäng­lich machen. Gern füh­re ich in Ihrem Auf­trag auch Online­kam­pa­gnen durch – bei­spiels­wei­se mit Goog­le AdWords oder in den Soci­al Media.

Schrei­ben wer­de ich Ihre Stel­len­aus­schrei­bung dage­gen nicht, das dele­gie­re ich lie­ber an mei­ne Pro­fi­t­ex­ter aus mei­nem Pro­jekt­team. Und falls Sie jetzt immer noch über­le­gen, wie Sie den verd… Text und die Anzei­ge zustan­de bekom­men, neh­men Sie sich ein­fach an mir ein Bei­spiel und dele­gie­ren Sie eben­falls. Es ist ein­fa­cher und güns­ti­ger als Sie den­ken.

Sie müs­sen oder wol­len eine Stel­len­an­zei­ge tex­ten aber irgend­wie will der Anfang nicht so recht gelin­gen? Sie haben bereits mehr­fach ange­setzt, aber Ihre Stel­len­an­zei­ge über­zeugt nicht ein­mal Sie selbst? Dann haben Sie jetzt zwei Mög­lich­kei­ten.

1. Sie dele­gie­ren das Tex­ten Ihrer Stel­len­an­zei­ge an einen Pro­fi.
2. Sie atmen ein­mal ein und ein­mal aus. Und beant­wor­ten sich dann ganz ehr­lich die fol­gen­de Fra­ge:

 

Habe ich über­haupt Lust dazu, die Stel­len­an­zei­ge selbst zu tex­ten?
Falls die Ant­wort nega­tiv aus­fällt, gehen Sie zurück zu Ant­wort 1. Fällt die Ant­wort posi­tiv aus, sind Sie schon fast am Ziel. Denn nur, wer mit Begeis­te­rung schreibt, kann über­zeu­gen.

 

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Gehen wir einen Schritt wei­ter und fra­gen wir:

Woher stammt Ihre Begeis­te­rung? War­um ist es gut, sich auf Ihre Stel­len­aus­schrei­bung zu bewer­ben? War­um lie­ben Sie Ihr Unter­neh­men, so wie es ist? Was schät­zen Sie an Ihren Mit­ar­bei­tern und was an den Pro­duk­ten, die Sie her­stel­len oder ver­kau­fen, den Ser­vices und Dienst­leis­tun­gen, die Sie anbie­ten?

Sie müs­sen die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen nicht gleich in sti­lis­tisch per­fek­te Aus­sa­gen über­füh­ren. Sie soll­ten sich aber zunächst ein­mal in Stim­mung brin­gen, sprich: Das Beson­de­re an Ihrem Unter­neh­men her­aus­ar­bei­ten.

Gehen Sie dann wei­ter und arbei­ten Sie sich an fol­gen­den Fra­ge­stel­lun­gen ab:

  • Wie stel­len Sie sich einen Bewer­ber vor, der am bes­ten ins Team passt?
  • Was soll die Per­son tun und was muss sie dafür kön­nen?
 

Werden Sie konkret und präzisieren Sie Ihre Vorstellungen

Ver­su­chen Sie die­se Fra­gen so kon­kret wie mög­lich zu beant­wor­ten. Stel­len Sie fest, dass Sie kei­ne kon­kre­ten Ant­wor­ten geben kön­nen, dann haben Sie den Grund für Ihre vor­aus­ge­hen­de Schreib­blo­cka­de bereits gefun­den. Denn nie­mand kann span­nend über etwas schrei­ben, was er nicht kennt. Das bemer­ken Sie selbst am bes­ten, wenn Sie sich im bekann­ten Einer­lei der Stel­len­an­zei­gen umschau­en.

Jedes der Unter­neh­men, das sich mit sol­chen Stel­len­aus­schrei­bun­gen prä­sen­tiert, stellt zu Beginn sei­ne Ein­zig­ar­tig­keit her­aus. Prä­sen­tiert sich wie ein Welt­markt­füh­rer, hat die höchs­ten Qua­li­täts­stan­dards oder tritt als Start-up mit einer Idee auf den Markt, die zuvor nie­mand hat­te.

Aber sobald es dann um die kon­kre­te Tätig­keits­be­schrei­bung, um das Stel­len- und um das Bewer­ber­pro­fil geht, glei­chen sich die Anzei­gen­tex­te wie ein Ei dem ande­ren. Plötz­lich ist die Ein­zig­ar­tig­keit ver­ges­sen und man sucht den schnö­den Inge­nieur, dem nichts zu schwer ist, der

  • zuver­läs­sig,
  • belast­bar,
  • team­fä­hig,
  • kom­mu­ni­ka­tiv,
  • fle­xi­bel,
  • lösungs­ori­en­tiert …

an irgend­wel­chen dubio­sen Pro­jek­ten mit­ar­bei­tet oder irgend­was plant und koor­di­niert.

Tun Sie sich und Ihrem Unter­neh­men einen Gefal­len. Schrei­ben Sie einen sol­chen Text nicht ein wei­te­res Mal ab und um. Sie suchen nicht irgend­wen für irgend­was. Sie haben kon­kre­te Vor­stel­lun­gen und die müs­sen Sie nun prä­zi­sie­ren. Und falls es dar­an fehlt, hilft es, dass Sie zunächst ein­mal die Abtei­lung auf­su­chen, für die ein neu­er Mit­ar­bei­ter gesucht wird. Fra­gen Sie das Kol­le­gi­um, was man kön­nen, wis­sen und wie man so sein soll­te, um ins Team zu pas­sen. Erst dann kön­nen Sie defi­nie­ren, was „team­fä­hig“ für Ihr Unter­neh­men über­haupt bedeu­tet.

 

Was haben Sie, was andere nicht haben?

Haben Sie die benö­tig­ten Infor­ma­tio­nen zusam­men, folgt Schritt drei: Was haben Sie zu bie­ten, das über eine leis­tungs­ge­rech­te Ver­gü­tung und das Fir­men­han­dy hin­aus­geht? Natür­lich geht es immer auch um Geld, Urlaub, Sozi­al­leis­tun­gen. Aber wie ist es um den Zusam­men­halt bestellt, um Fir­menevents, Büro­hund, Fami­li­en­zei­ten, Wei­ter­bil­dung, Raum, sich auch per­sön­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, das Gefühl, nicht nur ein Ange­stell­ter unter vie­len zu sein, son­dern eine Per­son, auf die es ankommt? Wie ist der Tages­ab­lauf bei Ihnen gere­gelt und gibt es dar­in High­lights?

Haben Sie die W-Fra­gen (war­um, was, wer, wofür, wel­che Ent­loh­nung) ernst­haft zu beant­wor­ten ver­sucht, gestal­tet das Schrei­ben selbst sich schon deut­lich ein­fa­cher. Berück­sich­ti­gen Sie hier­für die fol­gen­den Tipps:

 

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Ver­zich­ten Sie, soweit es geht, auf Flos­keln. Attri­bu­te wie „team­fä­hig“ oder „lösungs­ori­en­tiert“ oder „fle­xi­bel“ sind und blei­ben Flos­keln, wenn Sie die­se nicht mit Leben fül­len kön­nen, wenn Sie nicht kon­kret benen­nen kön­nen, was sie in Ihrem Unter­neh­men bedeu­ten. Ob Sie die­se Attri­bu­te über­haupt benö­ti­gen, mer­ken Sie, wenn Sie anfan­gen, Sie zu defi­nie­ren. Und sobald Sie damit anfan­gen, fal­len Ihnen bestimmt auch Begrif­fe ein, die es bes­ser tref­fen. Oder eben nicht, dann blei­ben Sie dabei, plat­zie­ren sie aber sinn­voll und ver­wen­den sie nicht als öde Anein­an­der­rei­hung nichts­sa­gen­der Eigen­schaf­ten.

 

Verlocken statt verheißen

Ver­su­chen Sie immer so kon­kret wie mög­lich zu wer­den. Sie müs­sen nicht alles beschrei­ben, was der Ser­vice­tech­ni­ker bei Ihnen zu tun bekommt, aber es soll­te gelin­gen, ihm einen Ein­blick zu ver­mit­teln, was wich­ti­ge Auf­ga­ben­stel­lun­gen sind. For­mu­lie­ren Sie posi­tiv, stel­len Sie kon­kre­te Bezü­ge her, die ver­lo­ckend erschei­nen. Es ist gut, wenn Ihr Unter­neh­men 10.000 Mit­ar­bei­ter hat. Aber es ist eine schreck­li­che Vor­stel­lung, einer von 10.000 zu sein. Stel­len Sie dem neu­en Mit­ar­bei­ter dann lie­ber sei­ne Abtei­lung vor.

 

Merkmale beschreiben, ohne sie zu benennen

Mög­li­cher­wei­se haben Sie die Erfah­rung gemacht, dass bestimm­te Cha­rak­te­re am bes­ten ins Unter­neh­men pas­sen. Viel­leicht möch­ten Sie eine bestimm­te Alters­grup­pe anspre­chen, bevor­zugt weib­li­che Bewer­ber ins Boot holen oder bestimm­te Natio­na­li­tä­ten eher aus­schlie­ßen, weil es zwi­schen jenen und den Mit­ar­bei­tern ande­rer Natio­na­li­tä­ten, die bereits bei Ihnen arbei­ten, oft Ärger gibt. Sie wis­sen natür­lich, dass das all­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz es zurecht ver­bie­tet, sol­che Merk­ma­le in eine Stel­len­an­zei­ge auf­zu­neh­men.

Mög­lich ist es jedoch, bestimm­te Anfor­de­run­gen schon über For­mu­lie­run­gen, Bil­der oder Beschrei­bun­gen des Unter­neh­mens und der Tätig­keit her­vor­zu­he­ben. Wenn es ein jun­ges Team ist, indem man ein­an­der duzt, dann schrei­ben Sie auch in einer jun­gen Spra­che und behal­ten Sie das Duzen bei. Wenn der Bewer­ber kör­per­lich extrem belast­bar sein muss, dann schil­dern Sie kurz eine typi­sche Situa­ti­on, für die das zutrifft. Und wenn Sie einen beson­ders intel­li­gen­ten Kopf suchen, der einen IQ von min­des­tens 140 hat, dann las­sen Sie den Bewer­ber doch zunächst ein kniff­li­ges mathe­ma­ti­sches Rät­sel lösen, des­sen Ant­wort eine Chif­fre ergibt, die im Anschrei­ben auf­tau­chen muss.

Der Vor­teil: Sie müs­sen sich selbst noch ein­mal damit befas­sen, ob Sie Vor­ur­tei­le gegen bestimm­te Bewer­ber­ty­pen hegen oder ob es ernst zu neh­men­de Grün­de dafür gibt, dass Sie eine kin­der­lo­se Mitt­drei­ßi­ge­rin mit Por­tu­gie­sisch­kennt­nis­sen suchen.

 

Textumfang: Ein bisschen mehr als nur die Würze sollte es schon sein

Was die Text­län­ge angeht: Sofern Sie die Stel­len­aus­schrei­bung für die Kar­rie­re­sei­te Ihrer Web­site for­mu­lie­ren, gibt es hier­zu kei­ne Beschrän­kun­gen. Zwar heißt es oft, in der Kür­ze lie­ge die Wür­ze, aber ohne Brat­kar­tof­feln schme­cken Salz und Pfef­fer auch nicht.

Umge­kehrt müs­sen Sie einen Text nicht künst­lich auf­blä­hen, nur um eine bestimm­te Wort­zahl zu errei­chen. Sagen Sie, was gesagt wer­den muss.

For­mu­lie­ren Sie, wie Sie es selbst gern lesen wür­den (oder ver­set­zen Sie sich in die Ziel­grup­pe und deren spe­zi­fi­sche Spra­che hin­ein). Abwechs­lung brin­gen Sie auch ins Spiel, wenn Sie zusätz­lich ande­re Stim­men zu Wort kom­men las­sen. So kön­nen Sie bei­spiels­wei­se jede Anzei­ge mit einem Zitat eines Mit­ar­bei­ters begin­nen las­sen. Auf der Web­site dann auch gern mit Foto die­ses Mit­ar­bei­ters oder gleich der gan­zen Crew.

 

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Ist Ihre Anzei­ge fer­tig, las­sen Sie sie min­des­tens 24 Stun­den ruhen. Schlie­ßen Sie das Schreib­pro­gramm oder legen Sie Stift und Notiz­block bei­sei­te. Gehen Sie durchs Unter­neh­men oder auf die nächs­te Bau­stel­le, auf der Ihre Mit­ar­bei­ter gera­de ein­ge­setzt sind, und hal­ten Sie Augen und Ohren offen. Erken­nen Sie wie­der, was Sie beschrie­ben haben? Haben Sie etwas Wesent­li­ches ver­ges­sen? Füh­len Sie sich mit einer For­mu­lie­rung unwohl?

Neh­men Sie dann nach Ablauf der War­te­frist die Anzei­ge noch ein­mal zur Hand, bes­sern Sie nach und bear­bei­ten Sie jetzt die Fein­hei­ten: Sit­zen die Kom­mas an der rich­ti­gen Stel­le? Bemer­ken Sie unschö­ne Wort­wie­der­ho­lun­gen (um Alter­na­ti­ven zu fin­den, kön­nen Sie ein Syn­onym­le­xi­kon ver­wen­den)? Sind die Absät­ze les­bar und haben Sie auf schnö­de Anein­an­der­rei­hun­gen ver­zich­tet? Wird Ihr Unter­neh­men auf eine Wei­se sicht­bar, die Sie sich wün­schen? Wür­den Sie sich gespannt auf­rich­ten und sofort eine Bewer­bung abschi­cken, wenn Sie auf der Suche nach einer sol­chen Vakanz wären?

 

Und wenn Sie 1001 Tipp lesen:
Schreiben bedeutet nicht, Checklisten abzuhaken

Sie haben bis hier­hin gele­sen und sich an der ein oder ande­ren Stel­le viel­leicht schon gefragt, ob das alles nicht viel­leicht ein wenig über­trie­ben ist. Ob es nicht ein­fa­cher geht, so nach dem Mot­to: Mit die­sen 10 Tipps fin­den Sie sofort den rich­ti­gen Stel­len­be­wer­ber. Einer Check­lis­te, die Sie befol­gen und abha­ken kön­nen. Dann fra­ge ich Sie: Wie vie­le die­ser Check­lis­ten haben Sie schon gele­sen und was hat es Ihnen und Ihrem Unter­neh­men gebracht?

Stel­len­an­zei­gen schrei­ben, die wir­ken, ist eine Kunst, kei­ne Wis­sen­schaft. Nicht umsonst gibt es dafür Pro­fis, die sich ganz auf das For­mu­lie­ren sol­cher Anzei­gen spe­zia­li­siert haben. Das Schrei­ben aller­dings ist nur die eine Sei­te der Kunst. Die ande­re besteht in der attrak­ti­ven Gestal­tung Ihrer Anzei­ge und im Auf­fin­den poten­zi­el­ler Bewer­ber, denen die Anzei­ge auf­fal­len soll, sodass sie die­se über­haupt lesen.

 

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Für die Gestal­tung Ihrer Anzei­ge ste­he ich Ihnen als Stel­len­an­zei­gen­spe­zia­list (Print und Web) gern bera­tend und aus­füh­rend zur Sei­te. Dar­über hin­aus prä­sen­tie­re ich Ihnen Vor­schlä­ge, wie und wo Sie Ihre Anzei­gen am bes­ten einer gro­ßen Ziel­grup­pe zugäng­lich machen. Gern füh­re ich in Ihrem Auf­trag auch Online­kam­pa­gnen durch – bei­spiels­wei­se mit Goog­le AdWords oder in den Soci­al Media.

Schrei­ben wer­de ich Ihre Stel­len­aus­schrei­bung dage­gen nicht, das dele­gie­re ich lie­ber an mei­ne Pro­fi­t­ex­ter aus mei­nem Pro­jekt­team. Und falls Sie jetzt immer noch über­le­gen, wie Sie den verd… Text und die Anzei­ge zustan­de bekom­men, neh­men Sie sich ein­fach an mir ein Bei­spiel und dele­gie­ren Sie eben­falls. Es ist ein­fa­cher und güns­ti­ger als Sie den­ken.

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