Peinliche Personalsuche mit selbst getexteten Stellenanzeigen

Wer ist attraktiver – Ihr neuer Mitarbeiter oder Ihre Stellenbeschreibung?

Über­flüs­si­ge Text­pein­lich­kei­ten bei selbst­ge­mach­ten Stel­len­an­zei­gen sind unnö­tig. Soll Ihr neu­er Mit­ar­bei­ter attrak­tiv sein oder haben Sie eine sol­che Stel­le zu beset­zen?

Sex sells, aber Attrak­ti­vi­tät von Mit­ar­bei­tern ist außer­halb der Mode­bran­che sicher kein Güte­kri­te­ri­um. Und war auch nicht wirk­lich gemeint, als ein Bau­un­ter­neh­men unlängst nach einem „attrak­ti­ven Bau­füh­rer“ such­te. Da hat­te sich wohl ein­mal mehr jemand auf einen Anzei­gen­text Mar­ke Eigen­bau ver­las­sen, ohne sich wirk­lich fun­diert mit den not­wen­di­gen Grund­la­gen zu befas­sen.

Stellenanzeigen als Pausen-Amüsement

Ver­ewigt wur­de die­ser Anzei­gen-Faux­pas in einem Print­werk des Schwei­zer Per­so­nal­be­schaf­fungs-Dienst­leis­ters x28. Die­ser sam­mel­te Stil­blü­ten in Stel­len­an­zei­gen und ver­öf­fent­lich­te sie in dem Buch „Stel­len­an­zei­gen zum Schmun­zeln“. Was dem Schwei­zer Dienst­leis­ter sicher vie­le Lacher und eben­so viel Sym­pa­thi­en ein­brach­te, kann sich für die Unter­neh­men, denen sol­che Feh­ler unter­lau­fen, als mitt­le­re bis schwe­re Kata­stro­phe erwei­sen. Denn damit geben sich die­se nicht nur selbst der Lächer­lich­keit preis, sie kom­men auch ihrem Ziel, einen drin­gend gesuch­ten, fähi­gen Mit­ar­bei­ter zu fin­den, kei­nen Schritt näher.

Tipps zur Anzeigengestaltung – damit Ihre Anzeige keine Lachnummer wird!

So wun­dert es nicht, dass sich auch renom­mier­te Zei­tun­gen wie „DIE ZEIT“ mitt­ler­wei­le des The­mas anneh­men. Zwar ste­hen auch in deren Anzei­gen­teil die klei­nen häss­li­chen Din­ger neben Inse­ra­ten von hoher Anmu­tung, doch hält man das The­ma Stel­len­an­zei­gen in der Redak­ti­on für wich­tig genug, um Lesern grund­le­gen­de Tipps für den nächs­ten Anzei­gen­ent­wurf mit auf den Weg zu geben. Tipps, die Sie als regel­mä­ßi­ger Besu­cher die­ser Web­sei­te bereits ken­nen, die aber nicht häu­fig genug wie­der­holt wer­den kön­nen.