CTA, A/B-Test und agile Optimierung bei Stellenausschreibungen

Drei wichtige Komponenten, die die Resonanz auf Ihre Stellenanzeigen erhöhen

Wie Sie Stel­len­an­zei­gen durch gra­fi­sche Ele­men­te und anspre­chen­de Tex­te wir­kungs­voll gestal­ten, haben Sie in den Rat­ge­ber­ar­ti­keln hier auf Stel­len­an­an­zei­gen­Spe­zia­list sicher schon nach­ge­le­sen. In die­sem Bei­trag möch­te ich Ihnen drei Kom­po­nen­ten vor­stel­len, mit denen Sie die Wirk­sam­keit Ihrer Stel­len­an­zei­gen wei­ter erhö­hen, näm­lich

  1. den Call-to-Action, also einen Hand­lungs­auf­ruf, der geeig­ne­te Inter­es­sen­ten moti­viert, sich tat­säch­lich und unmit­tel­bar um die aus­ge­schrie­be­ne Stel­le zu bewer­ben.
  2. den A/B-Test, mit dem Sie mess­bar über­prü­fen, ob und wel­che Stel­len­an­zei­gen sich als wir­kungs­voll erwei­sen.
  3. die agi­le Opti­mie­rung Ihrer Stel­len­an­zei­gen, die auf eine bestän­di­ge Ver­bes­se­rung Ihrer gra­fi­schen und inhalt­li­chen Dar­stel­lung zielt, sodass Sie talen­tier­te Bewer­ber über­prüf­bar effek­tiv anspre­chen kön­nen.

Call-to-Action: Weisen Sie potenziellen Bewerbern den Weg

Schal­ten Sie eine Stel­len­an­zei­ge, gehen Sie sicher davon aus, dass poten­zi­el­le Bewer­ber eigent­lich wis­sen müss­ten, was zu tun ist: Näm­lich schnur­stracks eine Bewer­bung an Ihr Unter­neh­men ver­schi­cken. Vie­le Unter­neh­men kom­men daher gar nicht auf die Idee, dass es sinn­voll sein könn­te, die Stel­len­an­zei­ge mit einer kla­ren Hand­lungs­auf­for­de­rung abzu­schlie­ßen, die sich gra­fisch vom übli­chen For­mat der Anzei­ge abhebt. 

Tat­säch­lich leben aber auch Stel­len­be­wer­ber im Infor­ma­ti­ons­zeit­al­ter, in dem sie – wie wir alle – täg­lich eine Unmen­ge an Infor­ma­tio­nen und Anzei­gen kon­su­mie­ren. Stel­len­an­zei­gen erschei­nen zudem oft in einem Umfeld, in dem auch Ihre Mit­be­wer­ber Anzei­gen schal­ten. Fällt Ihre Anzei­ge nicht sofort auf und bringt sie den Bewer­ber nicht direkt dazu, sich bei Ihrem Unter­neh­men zu bewer­ben, kann es sein, dass er Ihre Anzei­ge so schnell ver­gisst, wie er sie für einen Moment wahr­nahm.

Ein prä­gnant und wir­kungs­voll for­mu­lier­ter Call-to-Action hat den Vor­teil, dass Sie dar­in noch ein­mal ein wesent­li­ches Argu­ment her­vor­he­ben kön­nen, das dafür­spricht, sich bei Ihrem Unter­neh­men zu bewer­ben. Die typi­sche For­mu­lie­rung „Sen­den Sie Ihre aus­sa­gen­kräf­ti­ge Bewer­bung an …“ ist dage­gen kein Moti­va­ti­on erzeu­gen­der Call-to-Action. 

Ein prä­gnan­ter Auf­ruf ent­steht, wenn Sie dem poten­zi­el­len Bewer­ber in weni­gen Wor­ten ver­deut­li­chen, war­um es ein­fach fan­tas­tisch wäre, schon mor­gen zu Ihrer Stamm­be­leg­schaft zu gehö­ren. Den­ken Sie daher dar­an, was der Bewer­ber jetzt tun soll. For­mu­lie­ren Sie dies klar und deut­lich und sagen Sie ihm, wel­che Vor­tei­le win­ken. 

For­mu­lie­ren Sie also nicht lapi­dar: Hier kön­nen Sie sich direkt bewer­ben, son­dern bei­spiels­wei­se:

  • Gön­nen Sie sich jetzt Ihren beruf­li­chen Auf­stieg. Mit IhrUnternehmen.com spie­len Sie schon mor­gen in der 1. Liga. Den ers­ten Kick erhal­ten Sie hier. 

Oder (je nach Tona­li­tät und gewähl­ter Symbolik/Metaphorik):

  • Anpa­cken, durch­star­ten, gewin­nen. Aber erst bewer­ben. Hier.

Oder

  • Aller Anfang ist leicht. Hier bewer­ben. 

Alter­na­tiv kön­nen Sie in Ihrer Auf­for­de­rung ein beson­de­res Bon­bon oder Allein­stel­lungs­merk­mal her­vor­he­ben. Zum Bei­spiel:

  • War­ten Sie nicht län­ger auf den Lot­te­rie­ge­winn. Ver­die­nen Sie ein­fach mehr als ande­re. Für Talen­tier­te geht’s hier zum Bewer­bungs­ver­fah­ren.

Oder

  • Lass das Rad ste­hen und kom­me mit unse­rem Fir­men­wa­gen gut und sicher an. Auch pri­vat. Bewirb Dich ein­fach hier.

Handlungsmöglichkeiten variieren und an Wünsche der Bewerber anpassen

Viel­leicht möch­te der Bewer­ber sich vor­ab über Ihr Unter­neh­men infor­mie­ren. Von einer Print­an­zei­ge soll­ten Sie daher grund­sätz­lich immer auf Ihre Web­site ver­wei­sen, auf der Sie neben all­ge­mei­nen und spe­zi­fi­schen Infor­ma­tio­nen über Ihr Unter­neh­men auch die Stel­len­be­schrei­bung aus­führ­lich und mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen auf­neh­men. Rich­ten Sie hier­für am bes­ten eine eige­ne Lan­ding­pa­ge ein, sodass ein Stel­len­in­ter­es­sent nicht lan­ge nach den aus­ge­schrie­be­nen Stel­len suchen muss. Das hat den wei­te­ren Vor­teil, dass auch Arbeit­su­chen­de, die Ihre Anzei­ge gar nicht gese­hen haben, per Online-Such­an­fra­ge (z.B. bei Goog­le) dar­auf auf­merk­sam wer­den.

Die Wirksamkeit Ihrer Stellenanzeigen prüfen: A/B-Tests für Stelleninserate

Eine Stel­len­an­zei­ge lässt sich auf viel­fäl­ti­ge Wei­se opti­mie­ren. Ange­sichts des aktu­el­len Fach­kräf­te­man­gels soll­ten Sie nicht zögern, das gesam­te Instru­men­ta­ri­um zu nut­zen. Mit einer Ein­schrän­kung: Ver­spre­chen Sie nicht, was Sie nicht hal­ten kön­nen. Kon­zen­trie­ren Sie sich – auch als Start-up oder klei­nes Fami­li­en­un­ter­neh­men – dar­auf, was Sie zu bie­ten haben: Fla­che Hier­ar­chi­en, Grün­der­geist, per­sön­li­cher Umgangs­ton – das sind durch­aus Wer­te, die Bewer­ber anspre­chen.

Wis­sen Sie heu­te schon, dass Sie auch mor­gen wie­der neue Mit­ar­bei­ter brau­chen? Oder fehlt Ihnen die Vor­stel­lung, wie sich poten­zi­el­le Stel­len­be­wer­ber am bes­ten für Ihr Unter­neh­men begeis­tern las­sen? Dann lohnt es sich, über ein Ver­fah­ren nach­zu­den­ken, mit dem sich die Wirk­sam­keit Ihrer Stel­len­an­zei­gen tes­ten lässt. Ein sol­ches Ver­fah­ren ist der soge­nann­te A/B-Test.

Die Buch­sta­ben A/B ste­hen hier für zwei Vari­an­ten einer Anzei­ge. So könn­ten Sie bei­spiels­wei­se ein und die­sel­be Anzei­ge mit der Anspra­che Du oder Sie auf­ge­ben. Oder aber Sie expe­ri­men­tie­ren mit ver­schie­de­nen Bil­dern, Meta­phern, Stim­mun­gen. Und natür­lich lässt sich mit unter­schied­li­chen gra­fi­schen Gestal­tun­gen tes­ten, was bei Ihren Bewer­bern ankommt – und was eher nicht.

Response messen und Anzeigengestaltung optimieren

Bei­de Vari­an­ten wer­den dann zeit­gleich geschal­tet oder online ein­ge­stellt. Um die Respon­se (Reso­nanz oder Rück­lauf) mes­sen zu kön­nen, wer­den in den Print­an­zei­gen ver­schie­de­ne Tele­fon­num­mern oder Lan­ding­pa­ges ange­ge­ben. Sie benö­ti­gen für zwei Print­an­zei­gen, die Sie tes­ten wol­len, also auch zwei Tele­fon­num­mern oder zwei Lan­ding­pa­ges, damit Sie anschlie­ßend aus­wer­ten kön­nen, wel­che Anzei­ge erfolg­rei­cher war.

Wer­den Besu­cher von einer Online­an­zei­ge auf Ihre Web­site gelei­tet, reicht dage­gen eine Lan­ding­pa­ge aus, da sich über Ana­ly­tics oder über das Ein­fü­gen eines Codes­nip­pets nach­voll­zie­hen lässt, von wo der Besu­cher wei­ter­ge­lei­tet wur­de.

Agile Anpassung und Optimierung Ihrer Stellenanzeigen

Zeigt sich im A/B-Test, dass eine der Anzei­gen deut­lich erfolg­rei­cher ist als die zwei­te Vari­an­te, nut­zen Sie zukünf­tig die­ses For­mat. Natür­lich kön­nen Sie den A/B-Test auch fort­füh­ren, indem Sie die Gewin­ner-Anzei­ge wei­ter opti­mie­ren oder vari­ie­ren. Die­se agi­le Vor­ge­hens­wei­se ermög­licht es Ihnen, Ihre Stel­len­an­zei­ge und auch Ihre Lan­ding­pa­ge mit der detail­lier­ten Aus­schrei­bung bestän­dig an die Vor­stel­lun­gen der von Ihnen favo­ri­sier­ten Bewer­ber anzu­pas­sen. Schluss­end­lich las­sen sich auch Aus­sa­gen neu ein­ge­stell­ter Mit­ar­bei­ter oder aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in der kon­ti­nu­ier­li­chen Opti­mie­rung Ihrer Stel­len­an­zei­gen berück­sich­ti­gen.

Fazit: In der Sum­me müs­sen alle Tei­le stim­men, damit ein Gan­zes dar­aus wird
„Das Gan­ze ist mehr als die Sum­me sei­ner Tei­le“ – die­se noch heu­te gül­ti­ge Weis­heit ver­führt man­chen dazu, in den Details nach­läs­sig zu wer­den. Haupt­sa­che der Gesamt­ein­druck stimmt! Stimmt so aber lei­der nicht – denn ein posi­ti­ver Gesamt­ein­druck ergibt sich dar­aus, dass alle Details stim­men und in einem adäqua­ten Ver­hält­nis zuein­an­der ste­hen.

Attraktive Anzeigengestaltung

Damit Ihr Ruf nach Stel­len­be­wer­bern sich als wir­kungs­voll erweist, müs­sen Sie zunächst ein­mal Hand­lungs­an­rei­ze schaf­fen. Womit kön­nen Sie Bewer­ber von Ihrem Unter­neh­men über­zeu­gen? Die gesam­te Anzei­ge muss in Wort und Bild stim­mig sein und Auf­merk­sam­keit in der für Sie rele­van­ten Ziel­grup­pe erzeu­gen. An die­sem Punkt zäh­len nicht nur Argu­men­te, son­dern auch Emo­tio­nen, Hoff­nun­gen, Zukunfts­vi­sio­nen.

Wirkungsvoller Call-to-Action

Schließ­lich ist es wich­tig, dass Sie einen geziel­ten und klar ver­ständ­li­chen Call-to-Action for­mu­lie­ren und gra­fisch ver­deut­li­chen. Die­ser bringt auf den Punkt, was ein Bewer­ber jetzt tun soll und wel­chen Vor­teil das für ihn hat.

Objektive Überprüfung

Über­prü­fen Sie die Wir­kung ver­schie­de­ner Anzei­gen­for­ma­te, indem Sie zwei oder meh­re­re text­lich und gra­fisch von­ein­an­der abwei­chen­de Stel­len­an­zei­gen schal­ten. Ergibt der A/B-Test klar inter­pre­tier­ba­re Daten, hilft Ihnen deren Aus­wer­tung zu ver­ste­hen, wie Sie Stel­len­be­wer­ber künf­tig noch geziel­ter und über­zeu­gen­der anspre­chen kön­nen.

Diese Aufgaben würden Sie gern delegieren?

Als Spe­zia­list für Stel­len­an­zei­gen ent­wer­fe ich Ihre Stel­len­in­se­ra­te für Print- und Online­kam­pa­gnen, füh­re A/B-Tests durch und wer­te die gewon­ne­nen Daten für Sie aus, um die Anzei­gen optio­nal wei­ter zu opti­mie­ren.

Über­zeu­gen Sie sich jetzt selbst von der Wirk­sam­keit attrak­ti­ver Stel­len­an­zei­gen. Sie errei­chen mich unter …