Auszubildende, Lehrlinge, Azubis finden

Azubis gesucht – Ausbildungsplatz nicht besetzt

Wirtschaft findet nicht mehr genug Auszubildende”

Bereits im Jahr 2011 titel­te die WELT das die deut­sche Wirt­schaft nicht mehr genü­gend Aus­zu­bil­den­de (Lehr­lin­ge) fin­det. Knapp 10 Jah­re spä­ter scheint das Pro­blem eher grö­ßer zu wer­den. Nun hofft man über alle Bran­chen auf das Poten­zi­al der Zuwan­de­rer, auch und gera­de bei den Aus­bil­dungs­plät­zen. Im Jahr 2020 schreibt Die WELTOhne Zuwan­de­rung geht in die­sen Bran­chen nichts mehr“. Im zwei­ten Jahr­zehnt des 21. Jahr­hun­derts scheint es für Unter­neh­men im deutsch­spra­chi­gen Raum somit immer schwie­ri­ger zu wer­den Aus­zu­bil­den­de, Lehr­lin­ge, Azu­bis zum Beset­zen von Aus­bil­dungs­plät­ze zu fin­den. Die Online­aus­ga­be des SPIEGEL zählt  im Jahr 2019 fast 80.000 unbe­setz­te Lehr­stel­len auf. Das heißt, das ca. 60.000 Betrie­be, Hand­wer­ker, Dienst­leis­ter nicht oder nicht genug Nach­wuchs für das Unter­neh­men aus­bil­den kön­nen.

Was sagt Google zum Thema ”Auszubildende suchen und finden”?

Wenn ich die gene­ri­sche Goog­le Suche mit den ent­spre­chen­den Such­be­grif­fen auf­ru­fe, scheint das Pro­blem schon län­ger zu exis­tie­ren, auch wenn es zur­zeit, laut aktu­el­ler Medi­en­be­rich­te fast dra­ma­ti­sche Aus­ma­ße ange­nom­men hat.

Hier ein Blick auf die Anzahl der Web­sei­ten (im Jahr 2020), die Goog­le zu den ent­spre­chen­den Such­wort-Kom­bi­na­tio­nen fin­det.

  • Azu­bis fin­den” >16 Mio. Tref­fer
  • Aus­zu­bil­den­de fin­den” > 10 Mio. Tref­fer
  • Lehr­lin­ge fin­den” < 6 Mio. Tref­fer

Wer­fen wir zusätz­lich einen Blick auf Goog­le Trends, also der his­to­ri­schen Ana­ly­se der Such­ab­fra­gen, wird die­se Ent­wick­lung bestä­tigt. Die Zahl der Such­an­fra­gen nach Aus­zu­bil­den­den blieb über die Jah­re fast iden­tisch, die Such­an­fra­gen nach einem Aus­bil­dungs­platz haben jedoch abge­nom­men, obwohl die Inter­net­re­cher­che inner­halb der jun­gen Bevöl­ke­rungs­schicht explo­diert ist und eher zum täg­li­chen Alt­tags­ver­hal­ten gehört. Weil immer weni­ger jun­ge Men­schen eine wei­ter­füh­ren­de Schu­le einer Berufs­aus­bil­dung vor­zie­hen, hat das deut­sche Unter­neh­mer­tum immer sel­te­ner die Mög­lich­keit vor­han­de­ne Aus­bil­dungs­plät­ze zu beset­zen. Dies ist jeden­falls mei­ne Inter­pre­ta­ti­on der Gra­phen.

Auszubildendenmangel

Welchen ersten Lösungsansatz gibt es für diesen Auszubildenden-Engpass?

Also, was kön­nen Betriebs­in­ha­ber, Hand­wer­ker, Dienst­leis­ter oder Per­so­nal­chefs für HR-Mar­ke­ting­stra­te­gien ent­wi­ckeln, um doch an die begehr­ten bzw. benö­tig­ten Aus­zu­bil­den­den zu gelan­gen? Wie immer bei sol­chen Her­aus­for­de­run­gen mit kom­ple­xen Ursa­chen, hilft es mehr­glei­si­ge Lösungs­an­sät­ze zu ver­wen­den.

Mög­lich­kei­ten zur erfolg­rei­chen Gewin­nung von Aus­zu­bil­den­den gibt es, nur die­se benö­ti­gen Krea­ti­vi­tät, regel­mäs­si­ge ziel­ge­rich­te­te Akti­vi­tä­ten über einen län­ge­ren Zeit­raum und das beschrei­ten neu­er Wege, abseits aus­ge­tram­pel­ter Recrui­t­ing-Pfa­de. Eine attrak­ti­ve Kar­rier­sei­te, mit der sich das suchen­de Unter­neh­men beim poten­zi­el­len Aus­zu­bil­den­den mit einer jun­ge und fri­schen Sei­te prä­sen­tiert, um nicht zu sagen bewirbt!

Zuerst soll­te dem Unter­neh­mer klar sein, wel­che Qua­li­tä­ten der Nach­wuchs mit­brin­gen soll­te, damit die Eigen­schaf­ten der zu beset­zen­den Aus­bil­dungs­stel­le (Berufs­bil­des) gut mit der Per­sön­lich­keits­struk­tur des Jugend­li­chen weit­ge­hend über­ein­stimmt. Idea­ler­wei­se fixiert man die­se Anfor­de­run­gen schrift­lich in ein Bewer­ber­pro­fil. Nur wer weiß, was er sucht, kann auch fin­den, was er benö­tigt. Wie im rich­ti­gen Leben halt.

Unter­stüt­zend hilft es exis­tie­ren­de Netz­werk­kon­tak­te der Hand­werks­kam­mern, der Indus­trie- und Han­dels­kam­mern, sowie der ört­li­chen Schul­be­hör­den zu nut­zen. Immer wie­der von Erfolg gekrönt sind um Aus­bil­dungs­plät­ze wer­ben­de Ver­an­stal­tun­gen, wie eine Betriebs­mes­se in den regio­na­len Haupt- oder Real­schu­len oder ein betriebs­ei­ge­ner Tag der offe­nen Tür für inter­es­sier­te Schul­ab­gän­ger. So wer­den leicht gedank­li­che Hemm­nis­se zum Unter­neh­men, gera­de auf­sei­ten der alters­be­dingt unsi­che­ren und wenig selbst­be­wuss­ten Schul­ab­gän­ger abge­baut. Es exis­tie­ren natur­ge­ge­ben Berüh­rungs­ängs­te zu die­ser unbe­kann­ten und somit frem­den Arbeits­welt.

Die benö­tig­ten Adres­sen und Kon­takt­per­so­nen fin­den Sie wie­der­um bei Goog­le. Suchen Sie nach “Haupt­schu­le + Ihr Ort” oder “IHK + Ihr Land­kreis”. Berufs­mes­se, Azu­bi-Tage, Berufs­prak­ti­kum sind eben­falls Schlüs­sel­wör­ter, die Ihnen wei­te­re Wis­sens­quel­len erschlie­ßen.

Nut­zen Sie die hier genann­ten und bei Goog­le gefun­de­nen Infor­ma­tio­nen mit wei­ter­füh­ren­den Gesprä­chen mit ein­zel­nen Per­so­nen. Tau­schen Sie sich mit Ihren Geschäfts­part­nern aus, stel­len Sie fra­gen und nut­zen Sie die häu­fig von den offi­zi­el­len Stel­len ange­bo­te­ne Unter­stüt­zung.

Sie kön­nen mich jeder­zeit kon­tak­tie­ren für ein unver­bind­li­ches Bera­tungs­ge­spräch. Mit mei­ner Exper­ti­se hel­fe ich Ihnen ger­ne wei­ter, den/die begehrte/n Auszubildende/n für Ihr Unter­neh­men zu fin­den. Mei­ne 100 %ige Zufrie­den­heits­ga­ran­tie erleich­tert Ihnen viel­leicht die Ent­schei­dung mich mit einer Gestal­tung zu beauf­tra­gen.

Die­ser Arti­kel wur­de im Jahr 2011 erstellt und in 2020 aktua­li­siert.

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