21 Tipps für Ihre Stellenausschreibungen 2018

Um 2018 die besten Stellenbewerber zu finden, empfehle ich Ihnen diese 21 Tipps für bessere Stellenausschreibungen

Der Jah­res­wech­sel naht und über­all erschei­nen die ers­ten Horo­sko­pe und Wahr­sa­gun­gen. Was bringt uns das Jahr 2018? Wenn Sie noch immer vakan­te Stel­len zu beset­zen haben, ist die Emp­feh­lung klar: Ver­zich­ten Sie auf einen Blick in die Kris­tall­ku­gel. Befas­sen Sie sich lie­ber mit den 21 Tipps für bes­se­re Stel­len­aus­schrei­bun­gen, um 2018 die bes­ten Bewer­ber zu fin­den.

1. Attention, please: Aufmerksamkeit des Betrachters lenken

Sie kön­nen sich die Fin­ger wund schrei­ben und das Hirn nach den bes­ten For­mu­lie­run­gen durch­fors­ten: Wird Ihre Stel­len­an­zei­ge nicht auf den ers­ten Blick wahr­ge­nom­men, bleibt sie erfolg­los. Vor der Gestal­tung und For­mu­lie­rung Ihrer Stel­len­an­zei­ge steht daher die Fra­ge: Wo will ich die Anzei­ge ver­öf­fent­li­chen?  Schnap­pen Sie sich das Fach­jour­nal oder schau­en Sie sich infra­ge kom­men­de Online­por­ta­le genau an. Wie kön­nen Sie in die­sem Umfeld posi­tiv auf­fal­len? Mit wel­chen Illus­tra­tio­nen, Bil­dern, gestal­te­ri­schen Ele­men­ten len­ken Sie den Blick des Betrach­ters auf Ihre Anzei­ge? Beden­ken Sie dabei: Print­an­zei­gen wer­den als Gan­zes wahr­ge­nom­men.

Ver­öf­fent­li­chun­gen auf Online-Stel­len­por­ta­len erschei­nen zunächst ver­kürzt in einer Lis­te. Hier kommt es auf das rich­ti­ge Ver­hält­nis von attrak­ti­vem Eye­cat­cher und prä­zi­ser Head­line an, um die Auf­merk­sam­keit des Betrach­ters zu gewin­nen.

 1. Tipp:  Ver­mei­den Sie in der visu­el­len Gestal­tung alles, was nega­tiv kon­no­tiert ist oder über­trie­ben wirkt. Aus­ru­fe­zei­chen bei­spiels­wei­se sind kei­ne Rudel­tie­re. Wenn Sie jetzt!!!, sofort!!! einen Bewer­ber suchen, erweckt das den Ein­druck eines gehetz­ten Arbeit­ge­bers, der – aus Grün­den!!! – kei­ne Bewer­ber fin­det.

2. Interesse wecken durch Präzision

Prä­zi­si­on fas­zi­niert jeden – gleich, ob im tech­no­lo­gi­schen Bereich oder in der Spra­che. Umso mehr über­rascht es, dass der belieb­tes­te Aus­druck in deut­schen Stel­len­an­zei­gen die Abkür­zung „u. a.“ ist (sie­he Spiegel.de). Statt prä­zi­se zu benen­nen, wer wen zu wel­chen Kon­di­tio­nen und für wel­che Auf­ga­ben sucht, wird ein biss­chen hü und ein wenig hott geschwa­felt. Mer­ken Sie sich daher für Ihre Stel­len­ge­su­che 2018: Ab heu­te wer­den wir kon­kret.

 2. Tipp:  Prä­zi­se zu for­mu­lie­ren bedeu­tet nicht, Spra­che und Ton­fall künst­lich zu ver­knap­pen oder sich auf Halb­sät­ze in Auf­lis­tun­gen zu kon­zen­trie­ren. Ach­ten Sie auf Ihre Tona­li­tät und geben Sie Ihren Aus­sa­gen Raum, um  zu wir­ken. Wesent­lich ist nur, dass kla­re Infor­ma­tio­nen zu Berufs­be­zeich­nung und Anstel­lungs­form, Auf­ga­ben­feld, Vor­aus­set­zun­gen und Kon­di­tio­nen nicht unter­ge­hen.

3. Emotional überzeugen

Fle­xi­bel, enga­giert, ein­satz­be­reit – so stel­len Sie sich gewiss den per­fek­ten Bewer­ber vor. Dass die­se star­ken Begrif­fe in Stel­len­an­zei­gen oft wie  lee­re Flos­keln  wir­ken, hängt nicht allein mit ihrer infla­tio­nä­ren Ver­wen­dung zusam­men. Es fehlt an Argu­men­ten, die emo­tio­nal über­zeu­gen.  Wer sich für etwas enga­giert, tut dies aus Lei­den­schaft und Über­zeu­gung. Ein­satz­be­reit ist, wer sei­ne Arbeit liebt. Fle­xi­bel kann sein, wer gut abge­si­chert ist oder auf sozia­le Bedin­gun­gen trifft, die die erfor­der­li­che Fle­xi­bi­li­tät aus­glei­chen.

 3. Tipp:   Über­le­gen Sie bit­te, wann Sie sich das letz­te Mal für etwas enga­giert haben. Und war­um. Ver­su­chen Sie, ana­log Grün­de zu fin­den, war­um sich der Ein­satz für Ihr Unter­neh­men lohnt. Finan­zi­el­le Anrei­ze sind ein gutes Argu­ment, aber eben kein emo­tio­na­les. Gehen Sie tie­fer, ent­de­cken Sie das „Wir“ in Ihrem Unter­neh­men. Und las­sen Sie es in Ihrer Stel­len­an­zei­ge zu Wort kom­men.

4. Sprechen Sie Jobbish?

Sie sit­zen in der Stra­ßen­bahn und hören, wie sich zwei Jugend­li­che in einer Ihnen unver­ständ­li­chen Spra­che unter­hal­ten. Plötz­lich erklingt inner­halb des Gesprächs ein ver­trau­tes Wort, so etwas wie „Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung“ oder „Kran­ken­ver­si­che­rungs­kar­te“.  Es gibt eben Wör­ter und Begrif­fe, die las­sen sich nicht ein­fach in eine ande­re Spra­che über­set­zen. 

Was die For­mu­lie­rung von Stel­len­an­zei­gen betrifft, schei­nen der Fan­ta­sie dage­gen kei­ne Gren­zen gesetzt. Das betrifft den stän­di­gen Wech­sel zwi­schen deut­schen und eng­li­schen Phra­sen (Know Your Worth as unser Faci­li­ty-Mana­ger). Aber auch die aben­teu­er­li­che Aus­las­sung von Bin­de­stri­chen (Sie wickeln unse­re Part­ner Pro­zes­se ab) oder einen Satz­bau, der nach Atem rin­gen lässt, wie in fol­gen­dem Bei­spiel:  „Sind Sie im Außen­dienst groß gewor­den und haben Sie gelernt, dass es – vor allem ande­ren – das Wich­tigs­te ist, Ihren Kun­den zu hel­fen, Geld zu ver­die­nen, und zwar mit Ihren Pro­duk­ten und Ihren Dienst­leis­tun­gen?“ (1)

 4. Tipp:   Ob anti­qua­ri­scher Satz­bau oder hip­per Slang: Ver­zich­ten Sie 2018 auf eine Spra­che, die das Hirn des Lesers bene­belt, ihm aber kei­ne kla­ren Anhalts­punk­te gibt, wonach Sie eigent­lich suchen. Oder ihn dar­über auf­klärt, war­um es wich­tig sein könn­te, als Haus­meis­ter Ihres Unter­neh­mens sei­nen eige­nen Wert zu ken­nen.

5. Print wirkt – ohne viele Worte

2014 erober­te eine Stel­len­an­zei­ge die Her­zen aller Nerds. Ein Unter­neh­men warb mit einer schlich­ten Aus­sa­ge um Infor­ma­ti­ker: Wir suchen Infor­ma­ti­ker, die es lie­ben, schwie­ri­ge Pro­ble­me zu lösen. Rufen Sie uns unter der fol­gen­den Num­mer an … Das Pro­blem: Um die Tele­fon­num­mer zu erhal­ten, muss­ten die Bewer­ber eine Glei­chung mit meh­re­ren Unbe­kann­ten lösen.

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Quel­le: Techeblog.com

Die ein­fa­che Gestal­tung der Anzei­ge bewirk­te, dass sie ein vira­ler Hit wur­de. Dabei ent­hielt sie nicht einen Satz über das Unter­neh­men, das Stel­len­pro­fil, wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen, die der Bewer­ber erfül­len soll­te. Das Prin­zip von Print­an­zei­gen, näm­lich ohne viel Text die opti­ma­le Wir­kung zu erzie­len, wur­de hier per­fekt umge­setzt. 

 5. Tipp:  Nur weni­ge Unter­neh­men wer­den eine sol­che Lösung eins zu eins über­neh­men kön­nen. Die erwähn­te Anzei­ge stellt in ihrer Kür­ze und Prä­gnanz aber eine gute Ori­en­tie­rungs­hil­fe dar. Las­sen Sie bei Print­an­zei­gen alles Über­flüs­si­ge weg, kon­zen­trie­ren Sie sich auf eine wesent­li­che Aus­sa­ge. Und ver­wei­sen Sie von Ihrer Print­an­zei­ge dann auf Ihre Online­prä­senz, auf der Inter­es­sen­ten alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen in einer aus­führ­lich for­mu­lier­ten Stel­len­an­zei­ge erhal­ten.

6. Genaue Berufsbezeichnung und Tätigkeitsbeschreibung wählen

Die unter Punkt 5 erwähn­te Anzei­ge wur­de ein Hit, obwohl nie­mand so genau wuss­te, wer dahin­ter­steck­te und wel­che Art von Bewer­ber wirk­lich gesucht wur­de. In Zei­ten, in denen agi­le Arbeits­ver­hält­nis­se und Pro­duk­ti­ons­wei­sen an Bedeu­tung gewin­nen, über­rascht das wenig. Denn hier sind ganz ande­re Kom­pe­ten­zen gefragt als Ord­nung, Dis­zi­plin und Pünkt­lich­keit.  Für die meis­ten Unter­neh­men dürf­te es aber auch bedeut­sam sein, dass der Bewer­ber Fähig­kei­ten und Kennt­nis­se mit­bringt, die mög­lichst genau zum Anfor­de­rungs­pro­fil pas­sen. Die ers­te wich­ti­ge Ent­schei­dungs­hil­fe lie­fert die Berufs­be­zeich­nung. Lei­der begeht eine wach­sen­de Zahl an Unter­neh­men hier zwei Feh­ler:

  • Es wer­den Fan­ta­sie­be­ru­fe (die gute Fee) oder Umschrei­bun­gen (Mul­ti­pli­ka­tor) gewählt, unter denen sich nie­mand etwas vor­stel­len kann und nach denen auch nie­mand sucht. Dies ist ins­be­son­de­re bei Online-Stel­len­an­zei­gen ein rie­si­ger Nach­teil, da Bewer­ber wich­ti­ge Key­wor­ds in die Such­ma­schi­ne ein­ge­ben und nicht die vom Unter­neh­men gewähl­ten Umschrei­bun­gen. 
  • Es wer­den Berufs­be­zeich­nun­gen aus dem Eng­li­schen über­nom­men (oder sol­che kre­iert), die den deut­schen Bezeich­nun­gen nicht ent­spre­chen. So ist nicht jeder eng­li­sche Engi­neer auch ein Inge­nieur und ein First Level Sup­por­ter hat sein Büro zumeist nicht in der Füh­rungs­eta­ge.
 Neben einer irre­füh­ren­den Bezeich­nung kann die fal­sche Zusam­men­set­zung eng­li­scher Begrif­fe zum pein­li­chen Feh­ler wer­den.  Etwa wenn Sie nach einem Mana­ger Com­mu­ni­ca­ti­ons oder einem Direc­tor Adver­ti­sing suchen. Jeder eng­lisch­spra­chi­ge Bewer­ber wird sich dann gequält abwen­den – weil die Rei­hen­fol­ge falsch ist. Es sei denn, Sie suchen „Mana­ger­kom­mu­ni­ka­ti­on“ und „Geschäfts­füh­rer­wer­bung“. 

 6. Tipp:  Es ist durch­aus üblich, für vie­le Beru­fe die eng­li­sche Bezeich­nung zu wäh­len. Befas­sen Sie sich aber inten­siv damit, ob Begriff und Tätig­keit mit dem, was Sie sich dar­un­ter vor­stel­len, über­ein­stim­men.

7. Und was kommt jetzt?

Ach­tung, jetzt kommt ein Kar­ton“, ruft ein klei­nes Mäd­chen in einem Wer­be­spot der 1980er Jah­re. Und erhält von einer Stim­me aus dem Off die Beleh­rung: „Das heißt Car­toon“. Das Mäd­chen bleibt bei sei­ner Aus­spra­che und her­ab­fällt ein Kar­ton mit der Auf­schrift „Car­toon“.

Der Spot ist so ein­präg­sam, dass sich noch drei Jahr­zehn­te spä­ter vie­le Men­schen dar­an erin­nern, die ihn einst gese­hen habe. Er lässt sich aber auch gut als Meta­pher für vie­le Stel­len­an­zei­gen ver­wen­den. Da wur­de viel Mühe auf die visu­el­le und sprach­li­che Gestal­tung gelegt. Und den­noch weiß der poten­zi­el­le Bewer­ber nicht, was ihn erwar­tet: Ein Kar­ton oder ein Car­toon? Der Grund dafür ist leicht benannt: In den meis­ten Stel­len­an­zei­gen fehlt eine fun­dier­te Beschrei­bung, was der Bewer­ber am neu­en Arbeits­platz eigent­lich tun soll. Wel­che kon­kre­ten Auf­ga­ben ihn erwar­ten. Das ist gut in der agi­len Soft­ware­ent­wick­lung. Aber es ist schlecht, sehr schlecht, wenn Sie einen Mas­ter of Arts oder einen Mas­ter of Engi­nee­ring suchen.

Im ers­ten Fall könn­te sich der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler um eine Anstel­lung als Sozio­lo­ge bemü­hen. Im zwei­ten Fall ver­lei­ten Sie viel­leicht einen Ton­in­ge­nieur dazu, sich auf eine Posi­ti­on als Schweiß­fach­in­ge­nieur zu bewer­ben. 

 7. Tipp:  Den­ken Sie 2018 unbe­dingt dar­an, nicht nur zu for­mu­lie­ren, wel­che Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten Ihr Wunsch­be­wer­ber mit­brin­gen soll­te. Son­dern auch, wel­che kon­kre­ten Tätig­kei­ten und Auf­ga­ben ihn erwar­ten.

8. Nicht die eierlegende Wollmilchsau suchen

Statt einer kon­kre­ten Berufs­be­zeich­nung könn­te man manch einer Stel­len­an­zei­ge auch den Titel „eier­le­gen­de Woll­milch­sau m/w gesucht“ geben. Was es tat­säch­lich schon gab, denn 2015 such­te ein Pfle­ge­dienst aus Ber­gisch Glad­bach unter die­ser Über­schrift nach schlecht bezahl­ten Mit­ar­bei­tern mit hoher Bereit­schaft, eine Viel­zahl an Über­stun­den zu leis­ten. Kurz zusam­men­ge­fasst drü­cken der­lei Stel­len­an­zei­gen oft unge­wollt aus: Du musst alles sein, kön­nen und geben, darfst dafür aber nichts erwar­ten. Und dann wird Kom­pe­tenz um Kom­pe­tenz, Fer­tig­keit um Fer­tig­keit anein­an­der­ge­reiht – obwohl vie­les davon mit dem eigent­li­chen Auf­ga­ben­ge­biet gar nichts zu tun hat. 

 8. Tipp:  Ver­ab­schie­den Sie sich 2018 vom Wunsch­den­ken, einen Mit­ar­bei­ter zu fin­den, der „alles“ kann. Sie brau­chen einen sol­chen Ange­stell­ten näm­lich gar nicht. Kon­zen­trie­ren Sie sich statt­des­sen dar­auf, was Ihr Bewer­ber unbe­dingt kön­nen muss und stel­len Sie dies in Ihrem Stel­len­in­se­rat klar her­aus. Und übri­gens: Nur weil jemand Schu­le und Aus­bil­dung bereits abge­schlos­sen hat, heißt das nicht, dass er nicht mehr lern­fä­hig ist. Neben­ge­ord­ne­te Qua­li­fi­ka­tio­nen las­sen sich auch wäh­rend der Aus­übung eines Beru­fes noch erwer­ben.

9. Vermeiden Sie Bleiwüsten – auch online!

Zei­tungs­le­ser ken­nen die Blei­wüs­ten, die sams­tags jede Tages­zei­tung schmü­cken: Über Sei­ten wer­den Stel­len­in­se­ra­te in unle­ser­li­cher Form und teil­wei­se beschä­men­der Gestal­tung im Klein­an­zei­gen­teil zusam­men­ge­fasst.  Lei­der hat sich die­se Unsit­te, dem Leser ein­tö­nig gestal­te­te Tex­te zu prä­sen­tie­ren, auch online durch­ge­setzt.  Als gäbe es irgend­ein gehei­mes Gesetz, das es ver­bie­tet, Stel­len­an­zei­gen attrak­tiv, über­sicht­lich und gut les­bar zu gestal­ten! 

 9. Tipp:  Online-Blei­wüs­ten ent­ste­hen bei­spiels­wei­se, wenn Sie aus­schließ­lich Bul­let­points ver­wen­den und auf Fließ­text ganz ver­zich­ten. Oder wenn Sie die gän­gi­gen For­ma­tie­rungs­re­geln für Online-Tex­te nicht ein­hal­ten. Den­ken Sie daher 2018 bei jeder Stel­len­an­zei­ge dar­an, dass gute Les­bar­keit eine eben­so gute Gestal­tung vor­aus­setzt.

10. Stellenanzeigen auf der eigenen Website veröffentlichen

Vie­le Unter­neh­men inves­tie­ren in Stel­len­an­zei­gen, um sie dann in Zeit­schrif­ten oder auf Online-Stel­len­bör­sen zu ver­öf­fent­li­chen. Ande­re tei­len ihre Stel­len­an­ge­bo­te über die Soci­al Media oder nut­zen Online-Tools, mit deren Hil­fe sich ver­meint­lich im Hand­um­dre­hen Stel­len­an­zei­gen gestal­ten und ver­öf­fent­li­chen las­sen.

Vie­le wei­te­re Optio­nen sind mög­lich und sinn­voll, solan­ge Sie einen Rat beher­zi­gen:

 10. Tipp: Ver­las­sen Sie sich in der Online-Suche nicht auf exter­ne Sei­ten. Den­ken Sie unbe­dingt dar­an, auch auf der eige­nen Web­prä­senz einen Unter­punkt „offe­ne Stel­len“ ein­zu­rich­ten. Und zwar aus drei guten Grün­den:
  • Heu­te hier, mor­gen fort: Wer eige­nen Con­tent nur auf exter­nen Sei­ten publi­ziert, ris­kiert, dass die gesam­ten Inhal­te ver­lo­ren sind, wenn es dem Betrei­ber gera­de passt – etwa, weil aus einem kos­ten­frei­en plötz­lich ein gebüh­ren­pflich­ti­ges Por­tal wird oder weil die Inhal­te nicht pas­sen oder weil eine Sei­te ganz ein­ge­stellt wird.
  • Wer Jobs zu ver­ge­ben hat, befin­det sich offen­sicht­lich in einer Pha­se des Wachs­tums. Ein Mar­ke­ting­ar­gu­ment, das Sie sich nicht neh­men las­sen soll­ten.
  • Vie­le Stel­len­su­chen­de rufen gezielt Sei­ten von Unter­neh­men auf, für die sie gern tätig wer­den wür­den. Eine Stel­len­an­zei­ge auf Ihrer eige­nen Web­site birgt daher die größ­te Chan­ce, dass sich Kan­di­da­ten bei Ihnen bewer­ben, die ein ech­tes Inter­es­se an Ihren Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen mit­brin­gen. 

11. Online-Stellenausschreibung professionell umsetzen

Mit den Online-Tools zur Gestal­tung von Stel­len­an­zei­gen ver­hält es sich ähn­lich wie mit Web­sei­ten nach dem Bau­kas­ten­prin­zip. Kann man machen. Zeigt aber eigent­lich nur, dass man außer 08/15-Gestal­tun­gen nichts zu bie­ten hat. Vor­la­gen und Mus­ter, die Sie online kau­fen kön­nen (denn kos­ten­los ist bekannt­lich nicht ein­mal der Tod), sind zudem wenig hilf­reich, da sie Ihnen zwar eine Struk­tur, aber kei­ne Inhal­te vor­ge­ben. Dass Sie ein Foto, ein paar Anga­ben zum Unter­neh­men, zum Pro­fil, zur Tätig­keit und zu den Kon­di­tio­nen ein­ge­ben müs­sen, wuss­ten Sie aber auch schon, bevor Sie drei bis fünf Euro in eine nutz­lo­se Vor­la­ge inves­tiert haben. 

 11. Tipp:  Bes­ser als eine Bau­kas­ten-Anzei­ge ist jede Anzei­ge, die Sie indi­vi­du­ell und pas­send zu Ihrem Unter­neh­men gestal­ten oder gestal­ten las­sen. Je wich­ti­ger Ihnen die rasche Beset­zung der vakan­ten Posi­ti­on ist, des­to pro­fes­sio­nel­ler muss die Anzei­ge gestal­tet sein. Hier auf StellenanzeigenSpezialist.de fin­den Sie diver­se Bei­spie­le, Rat­ge­ber­ar­ti­kel, Tipps und Tricks für eine erfolg­rei­che Anzei­gen­ge­stal­tung.

12. Online- und Offlineaktivitäten verbinden

Vom Zwang zur Digi­ta­li­sie­rung wird mitt­ler­wei­le so viel gespro­chen, dass man es manch­mal schon nicht  mehr hören kann. Für die erfolg­rei­che Schal­tung von Stel­len­an­zei­gen kön­nen Sie nach wie vor auch auf eine Ver­öf­fent­li­chung in Print­pu­bli­ka­tio­nen set­zen. Ich rate aber gene­rell dazu, Online- und Off­line­ak­ti­vi­tä­ten zu ver­knüp­fen, auch bei der Bewer­ber­su­che. 

 12. Tipp:  Ist für Ihre Bran­che oder für Ihr Unter­neh­men eine Suche über Klein­an­zei­gen in Fach­zeit­schrif­ten oder Tages­zei­tun­gen unent­behr­lich? Dann nut­zen Sie den vor­han­de­nen Platz, um auf Ihre Online­prä­senz auf­merk­sam zu machen.

13. In the middle of nowhere: wenn schon Fotos, dann die richtigen

Pla­nen Sie, Ihre Stel­len­an­zei­ge mit Fotos aus Ihrem Unter­neh­men zu schmü­cken? Super Idee! Nur bit­te: Ver­zich­ten Sie unbe­dingt auf den Klas­si­ker in der Abbil­dung von Fer­ti­gungs­hal­len und Stamm­sit­zen: die seit­li­che Per­spek­ti­ve auf ein Gebäu­de, von dem der Betrach­ter nichts ande­res sieht, als dass es irgend­wann gebaut wur­de und nun in der Gegend her­um­steht. Es gibt nichts Tris­te­res, als die Dar­stel­lung eines Unter­neh­mens ohne span­nen­de Details, ohne Ein­bli­cke ins Gesche­hen, ohne die Men­schen, die dar­in arbei­ten.

 13. Tipp  für Ihre erfolg­rei­che Stel­len­an­zei­ge 2018 lau­tet daher: Gehen Sie mit offe­nen Augen durch Ihren Betrieb. Fan­gen Sie mit der Digi­tal­ka­me­ra ein, was es dort zu ent­de­cken gibt. Las­sen Sie eine Droh­ne über das Fir­men­ge­län­de flie­gen. Oder zei­gen Sie, wo und wie man bei Ihnen zusam­men­kommt. Fan­gen Sie ein, wonach Sie doch suchen: Kom­pe­tenz, Team­geist, Zusam­men­ar­beit, Ent­wick­lung. Dann liest Ihr Bewer­ber nicht nur, was Sie wol­len, er erhält auch einen ers­ten visu­el­len Ein­druck davon. 

14.  Angestellte hören und sprechen lassen

Auch Ihre der­zei­ti­gen Ange­stell­ten haben sich ein­mal bei Ihnen bewor­ben. Wer, wenn nicht sie, könn­te Ihnen bes­ser Aus­kunft dar­über geben, wie ein Bewer­ber das gesam­te Ver­fah­ren wahr­nimmt? Was gut gelau­fen ist und was weni­ger gut? Wel­che Infor­ma­tio­nen man sich damals gewünscht hät­te und wel­che man erhal­ten hat? Und wer, wenn nicht Ihre Ange­stell­ten, könn­te Ihren Wunsch­be­wer­bern Aus­kunft dar­über geben, wie es ist, bei Ihnen zu arbei­ten? Viel­leicht wis­sen Sie noch gar nicht, womit Ihre Mit­ar­bei­ter zufrie­den sind und womit nicht. Dann brin­gen Sie es in Erfah­rung – in per­sön­li­chen Gesprä­chen, sofern das Ver­trau­ens­ver­hält­nis gege­ben ist. Oder durch die Ein­rich­tung einer Ide­en­box oder eines Kum­mer­kas­tens für Mit­ar­bei­ter, in dem anonym Nach­rich­ten und Wün­sche hin­ter­legt wer­den kön­nen. 

 14. Tipp:  Unter­neh­men ver­bes­sern die inner­be­trieb­li­che Zusam­men­ar­beit, wenn sie ihre Mit­ar­bei­ter in die Aus­wahl neu­er Ange­stell­ter ein­be­zie­hen. Ob eher pas­siv als Rat­ge­ber oder sogar aktiv als Stimm­be­rech­tig­te – ver­su­chen Sie 2018 ein­mal, die­se Idee in Ihr Bewer­bungs­ver­fah­ren auf­zu­neh­men.

15. Ihre Qualität als Arbeitgeber transparent machen

Auf Por­ta­len wie kununu.com bewer­ten Mit­ar­bei­ter das Unter­neh­men, für das sie tätig sind. Doch damit ist die Funk­ti­on der Bewer­tungs­por­ta­le noch nicht erschöpft. Denn auch das Unter­neh­men selbst kann sich hier umfas­send vor­stel­len – mit Fotos, Vide­os und Fak­ten und mit der Mög­lich­keit, Inter­es­sier­ten auf Fra­gen direkt zu ant­wor­ten. Die Bewer­tungs­por­ta­le wer­den daher von Arbeit­su­chen­den rege genutzt, die sich über Unter­neh­men bestimm­ter Bran­chen infor­mie­ren oder direkt einen neu­en Arbeit­ge­ber suchen wol­len. 

 15. Tipp:  Bezie­hen Sie Por­ta­le wie kununu.com, XING und ande­re direkt in Ihre Bewer­ber­su­che ein – Sie befin­den sich in bes­ter Gesell­schaft, denn auch gro­ße Kon­zer­ne wie die Deut­sche Bahn, die Tele­kom oder Sie­mens prä­sen­tie­ren sich dort.

16. Geduld ist Silber, Vorsorge ist Gold

Je höher es auf der Kar­rie­re­lei­ter hin­auf­geht, des­to umfas­sen­der sind die Bewer­bungs­ver­fah­ren. Zur schrift­li­chen Bewer­bung kommt dann das per­sön­li­che Gespräch, zum Gespräch das Assess­ment und anschlie­ßend viel­leicht noch eine Pro­be­pha­se. Da kann es schon mal zwei Mona­te dau­ern, bis eine Ent­schei­dung gefällt ist. Für die Bewer­ber ist das eine har­te Zeit. Berück­sich­ti­gen Sie dies in Ihren Ver­fah­ren und tei­len Sie ihnen von Anfang an offen mit, wann sie frü­hes­tens mit einer Ent­schei­dung rech­nen kön­nen und wie das gesam­te Aus­wahl­ver­fah­ren ver­lau­fen wird. Wie die Stel­len­be­wer­ber, sehen sich auch Unter­neh­men zuwei­len auf die Gedulds­pro­be gestellt, wenn eine freie Stel­le zu beset­zen ist. Wis­sen Sie bereits, dass eine Posi­ti­on in abseh­ba­rer Zeit frei wird, fan­gen Sie daher so früh wie mög­lich damit an, sie aus­zu­schrei­ben. Es hat sogar schon Anzei­gen­for­ma­te gege­ben, in denen Ange­stell­te selbst ihre Nach­fol­ger gesucht haben, damit sie end­lich in Ren­te gehen kön­nen. 

 16. Tipp:  Han­deln Sie weit­sich­tig. Ver­su­chen Sie, nicht in die Situa­ti­on zu gelan­gen, dass Sie sofort auf einen neu­en Mit­ar­bei­ter ange­wie­sen sind – denn dann bleibt Ihnen kaum noch eine Wahl. Nut­zen Sie daher auch in Zei­ten, in denen alle Posi­tio­nen besetzt sind, die oben genann­ten Mög­lich­kei­ten, sich bei zukünf­ti­gen Wunsch­kan­di­da­ten immer mal wie­der ins Bewusst­sein zu brin­gen. Denn es dau­ert im Durch­schnitt vier Mona­te, bis eine Posi­ti­on, für die eine gut aus­ge­bil­de­te Fach­kraft gesucht wird, besetzt wer­den kann. 

17. Top-Leute haben selten Grund, sich zu bewerben

Sie kön­nen zudem davon aus­ge­hen, dass ein Groß­teil der Bewer­ber, nach denen Sie hän­de­rin­gend suchen, bereits in Lohn und Brot ist. Damit möch­te ich nie­man­den, der aktu­ell eine Stel­le sucht, in Ver­ruf brin­gen. Aber Spit­zen­leu­te mit fun­dier­tem Wis­sen oder mit erfor­der­li­chen Detail­kennt­nis­sen lässt kei­ner ger­ne wei­ter­zie­hen. Sie wer­den in Bran­chen mit tat­säch­li­chem Fach­kräf­te­man­gel des­halb nicht drum her­um­kom­men, Mit­ar­bei­ter ande­rer Unter­neh­men abzu­wer­ben. Dar­an ist nichts Ver­werf­li­ches, sofern Sie eini­ge Spiel­re­geln ein­hal­ten. Bei­spiels­wei­se ist es Ihnen unter­sagt, Mit­ar­bei­ter abzu­wer­ben, indem Sie deren bis­he­ri­gen Arbeit­ge­ber dif­fa­mie­ren. Auch dür­fen Sie nie­mand zu einer frist­lo­sen Kün­di­gung bewe­gen oder einen Mit­ar­bei­ter fest ein­stel­len, der sein bis­he­ri­ges Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis noch nicht been­det hat. Selbst­ver­ständ­lich dür­fen Sie aber Ihre Wunsch­kan­di­da­ten kon­tak­tie­ren und auf sich und Ihr Stel­len­an­ge­bot auf­merk­sam machen. 

 17. Tipp:  In jeder Bran­che sind ande­re Moti­ve für einen Job­wech­sel bedeut­sam. So zeig­te eine StepStone-Stu­die aus dem Jahr 2013 bei­spiels­wei­se, dass Ange­stell­te in Inge­nieurs­be­ru­fen das Ver­hält­nis zu den Kol­le­gen und die Arbeits­in­hal­te als beson­ders wich­tig emp­fan­den. Bei Mit­ar­bei­tern aus den Berei­chen Finan­ce & Con­trol­ling war es neben den Arbeits­in­hal­ten der Unter­neh­mens­stand­ort, der sie an ihren Arbeit­ge­ber beson­ders band. Das Gehalt spiel­te inter­es­san­ter­wei­se nur bei einem Vier­tel bis einem Drit­tel der Befrag­ten eine Rol­le für ihre Bin­dung an den bis­he­ri­gen Arbeit­ge­ber.

18. Motive finden, die zum Jobwechsel motivieren

Wol­len Sie Arbeits­kräf­te hal­ten, bie­ten Sie ihnen ein Umfeld, in dem sie gern tätig sind, sich gut ein­brin­gen und in dem sie so frei wie mög­lich Arbeits­in­hal­te und Zeit­ein­tei­lung gestal­ten kön­nen.  Sind Sie dar­auf ange­wie­sen, Mit­ar­bei­ter aus bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis­sen abzu­wer­ben, befas­sen Sie sich damit, wel­che Moti­ve es sind, die die­se zu einem Job­wech­sel ver­an­las­sen könn­ten. 

 18. Tipp:  2017 von StepStone nach Grün­den gefragt, die für einen Job­wech­sel spre­chen, gaben 74 % der Befrag­ten ein höhe­res Gehalt an. Rund 70 %  benann­ten zudem den Wunsch, den Arbeits­tag zeit­lich und inhalt­lich frei­er gestal­ten zu kön­nen. Mehr Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz, ein brei­te­res Auf­ga­ben­spek­trum und ein Auf­stieg in eine höhe­re Posi­ti­on gehör­ten eben­falls zu den häu­fig genann­ten Grün­den. (PDF via Stepstone.de) Viel­leicht kön­nen Sie ja genau damit punk­ten?

19. Benefits finden und benennen 

Häu­fig wis­sen Unter­neh­men nicht, wel­che Plus­punk­te und Bene­fits sie in Ihren Stel­len­aus­schrei­bun­gen erwäh­nen sol­len, damit sich über­haupt geeig­ne­te Bewer­ber vor­stel­len. Geht es Ihnen ähn­lich,  emp­feh­le ich, sich auf den erwähn­ten Arbeit­ge­ber-Bewer­tungs­por­ta­len gründ­lich umzu­se­hen . Dort wer­den Aspek­te wie Arbeits­at­mo­sphä­re und Kol­le­gen­zu­sam­men­halt, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Vor­ge­setz­ten­ver­hal­ten, Auf­ga­ben­stel­lun­gen, Unter­neh­mensi­mage und mehr als wich­ti­ge Kri­te­ri­en benannt.  Dar­über hin­aus sind die soge­nann­ten Bene­fits nicht zu unter­schät­zen. Zu den Bene­fits gehört alles, was Sie Ihren Mit­ar­bei­tern als klei­ne oder grö­ße­re Extras gön­nen: der Fir­men­wa­gen oder das Fir­mens­mart­pho­ne, die Kaf­fee­kü­che oder das Bio-Obst, die Erlaub­nis, den Hund mit ins Büro zu brin­gen oder die Ver­tei­lung von Essens­gut­schei­nen für Restau­rants und Cafés in der Nähe des Arbeits­plat­zes. 

 19 Tipp:  Natür­lich hängt es von der Grö­ße Ihres Unter­neh­mens, von Umsät­zen und Finanz­stär­ke ab, wel­che Bene­fits Sie in Ihren Stel­len­an­zei­gen anbie­ten kön­nen. Klei­ne­re und mitt­le­re Unter­neh­men lösen das Pro­blem, kei­ne kost­spie­li­gen Bene­fits anbie­ten zu kön­nen, indem sie humor­voll dar­auf ver­wei­sen (mit­tags steht Dir das gesam­te Sor­ti­ment des Kiosks von gegen­über zur Ver­fü­gung). Ande­re set­zen stär­ker auf gemein­schaft­li­che Erleb­nis­se, schaf­fen bei­spiels­wei­se einen Tisch­ki­cker an oder räu­men zur Fuß­ball-WM einen Raum fürs gemein­sa­me Public Viewing frei – mit Fami­lie und Freun­den selbst­ver­ständ­lich. Was zählt, ist Ihr Erfin­dungs­geist – und die klar kom­mu­ni­zier­te Hal­tung gegen­über Ihren Mit­ar­bei­tern: Ihr seid wich­tig.

20. Und Action …

Es mag manch einen über­ra­schen, aber die ein oder ande­re Bewer­ber­su­che schei­tert an einem bana­len Feh­ler: Der Stel­len­be­wer­ber erhält kei­ne kon­kre­ten Infor­ma­tio­nen dar­über, wel­che Bewer­bungs­un­ter­la­gen er an wen schi­cken soll. Wenn Sie einen Fahr­rad­me­cha­ni­ker für einen Zwei-Mann-Betrieb suchen, ist es sicher nicht not­wen­dig (aber den­noch hilf­reich) einen kon­kre­ten Ansprech­part­ner zu benen­nen. Man stel­le sich aber vor, das Unter­neh­men Volks­wa­gen sucht einen Chief Engi­neer für die Pro­duk­ti­on – macht aber kei­ne Anga­ben dazu, wo und bei wem sich die­ser bewer­ben soll. Was soll der arme Bewer­ber dann tun? Sich mit einer all­ge­mei­nen Anre­de an die Per­so­nal­ab­tei­lung wen­den? Ein­fach mal anru­fen und fra­gen, wer zustän­dig ist? Im Call-Cen­ter wird man dazu sicher kaum etwas sagen kön­nen.  

 20. Tipp:  Tun Sie sich und Ihren Bewer­bern den Gefal­len und ver­zich­ten Sie auf Flos­keln wie „Ihre aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen schi­cken Sie uns bit­te sobald als mög­lich zu“. Neh­men Sie Ihre Wunsch­kan­di­da­ten an die Hand und sagen Sie Ihnen genau, was sie wem auf wel­chem Weg schi­cken sol­len. Papier oder PDF? E-Mail oder Post? Ver­ges­sen Sie auch den Ansprech­part­ner und die Tele­fon­num­mer für Rück­fra­gen nicht – dann kön­nen Sie 2018 deut­lich ent­spann­ter an die Sich­tung der ein­ge­gan­ge­nen Bewer­bun­gen gehen, als dies bis­her der Fall war.

21. Wenn nichts mehr geht: Anzeigenanalyse nutzen

Fin­de den Feh­ler“ – so lau­tet oft eine ers­te Auf­trags­stel­lung, wenn Unter­neh­men mich bit­ten, ihre bis­her geschal­te­ten Stel­len­an­zei­gen einer gründ­li­chen Ana­ly­se zu unter­zie­hen. Als „Lek­tor“ mit über zwei Jahr­zehn­ten Erfah­rung in der Gestal­tung von Klein­an­zei­gen, Stel­len­an­zei­gen und Online­an­zei­gen unter­zie­he ich Ihre Stel­len­an­zei­ge dann einer kri­ti­schen Prü­fung und zei­ge Ihnen auf, wo sich Feh­ler ein­ge­schli­chen haben, was unklar oder wenig über­zeu­gend wirkt, wel­che Mög­lich­kei­ten Sie haben, Ihre Anzei­ge zu opti­mie­ren. Ob Sie dann dar­auf auf­bau­end eine Kor­rek­tur vor­neh­men oder ob Sie mich damit beauf­tra­gen, eine ganz neue attrak­ti­ve Stel­len­an­zei­ge für Sie zu gestal­ten, bleibt Ihnen über­las­sen.

 21. Tipp:  Eine Stel­len­an­zei­gen­ana­ly­se führt umge­hend zur Erkennt­nis, ob gra­vie­ren­de Feh­ler mit die Haupt­ur­sa­che sind für feh­len­de, aber drin­gend erfor­der­li­che Stel­len­be­wer­bun­gen. Denn manch­mal ist es „nur“ der leer­ge­feg­te Arbeits­markt und nicht Ihre Stel­len­an­zei­ge, denn aktu­ell spricht man in der HR-Bran­che von min. 3–4  Mona­ten, bis eine Vakanz besetzt wer­den kann.
Ich freue mich so oder so Ihnen und mei­nen Stamm­kun­den auch in die­sem Jahr wei­ter­hin für eine fun­dier­te und erfolg­rei­che Stel­len­an­zei­gen­ge­stal­tung zur Sei­te ste­hen zu dür­fen.
Quellennachweise:
1. Sailer, Maximilian: Anforderungsprofile und Akademischer Arbeitsmarkt. Waxmann Verlag 2009, S. 44.

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Joachim Ciliox